Das Margarete von Wrangell- Habilitationsprogramm für Frauen

Donnerstag, 27. Januar 2011 | Autor/in:

Frauen- Forschung- Zukunft

Seit 1997 schreibt das Land Baden-Württemberg das Margarete von Wrangell- Habilitationsprogramm für Frauen aus, im März 2011 zum neunten  Mal.

Im Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm erhalten exzellente Wissenschaftlerinnen in Baden-Württemberg die finanzielle Unterstützung, die sie brauchen, um ihre Habilitationsvorhaben in die Tat umzusetzen. Der Erfolg dieses Förderprogramms liegt auf der Hand: 123 Akademikerinnen wurden seit Beginn des Programms mit insgesamt rund 20 Millionen Euro gefördert und über 50% geförderten Wissenschaftlerinnen erhielten bereits die Venia Legendi.

Die Förderung erfolgt über Mittel für TV-L 13-Stellen. Dies gewährleistet im Gegensatz zu Stipendienförderung eine vollständige soziale Sicherung der Frauen. Die Stellen werden in die Universitäten integriert. Neben der finanziellen Förderung erhalten die Stipendiatinnen Gelegenheit, Verantwortung in Lehre und Fakultät zu übernehmen und in speziell zugeschnittenen Trainings Kompetenzen für ihre Zukunft als Professorinnen zu erwerben. Die Förderdauer beträgt bis zu fünf Jahre.

Bei der letzten Ausschreibung waren vier Forscherinnen der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg sowie der Universitätsklinik erfolgreich: Dr. Friederike Carl, Slavisches Seminar, Dr. Judy Simon, Institut für Forstbotanik und Baumphysiologie, Dr. Katja Odening, Innere Medizin III/Kardiologie und Angiologie und Dr. Karen Lienkamp, Institut für Mikrosystemtechnik.

Das Förderprogramm ist nach der ersten Professorin an einer deutschen Universität benannt. Margarete von Wrangell (1877 – 1932) habilitierte sich im Jahr 1920 an der Universität Hohenheim, wo sie 1923 eine Professur für Pflanzenernährung übernahm und das dortige gleichnamige Hochschulinstitut gründete.

Die nächste Ausschreibung findet  im März 2011 statt.

Die Richtlinien für die Ausschreibung finden Sie hier.

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Thema: News & Ausschreibungen

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