Und wie lehrst du so?

Mittwoch, 22. Juni 2016 | Autor/in:

„Lernen und Lehren“ wird am 18. November 2016 an der Universität Freiburg im Mittelpunkt stehen. Dann findet nämlich der erste Tag des Lernens und Lehrens in der Aula des KG I statt, organisiert von der Abteilung Lehrentwicklung.

Am Tag des Lernens und Lehrens wird es die Möglichkeit für Lehrende und Studierende geben, sich über gute Lehre und gutes Lernen auszutauschen und die Vielfalt von Lernmöglichkeiten und Lehre an der Albert-Ludwig-Universität kennenzulernen. Ganz besonders interessiert uns dabei, mehr über die Lehre herauszufinden, die jeden Tag an der Universität stattfindet. Außerdem möchten wir mehr über empirische Projekte zum Thema Lernen/Lehren an der Universität wissen.

Link zum: Call for Posters

Aus diesem Grund möchten wir alle Lehrenden einladen, ihre Lehre bzw. ihre Projekte in Form eines Posters am Tag des Lernens und Lehrens vorzustellen. Alle Infos zum weiteren Vorgehen finden Sie im Call for Posters – wir freuen uns auf eine rege Beteiligung!

Fragen hierzu nehmen Tanja Krämer-McCaffery (203-97558) und Petra Mußler (203-9088) von der Abteilung Lehrentwicklung gerne entgegen.

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Kreativ, Innovativ, Motivierend – Lehrkonzepte in der Praxis

Dienstag, 14. Juni 2016 | Autor/in:

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Abteilung Lehrentwicklung: Harald Wohlfeil, Petra Mußler und Dr. Tanja Krämer-McCaffery

… unter diesem Titel stellen sich Projekte des Instructional Development Award (IDA) der Universität Freiburg vor. Seit 2009 gibt es den Instructional Development Award (IDA) – ein Preis für innovative Lehrentwicklungsprojekte, der jährlich vergeben wird.

Die Abteilung Lehrentwicklung übernimmt dabei die Koordination des Antragsverfahrens und Beratung. Aus den Berichten der durchgeführten Projekte wurde nun „Kreativ, Innovativ, Motivierend – Lehrkonzepte in der Praxis“ als erster Sammelband erstellt. Er ist in der Reihe „Motivierendes Lehren und Lernen in Hochschulen“ im UniversitätsVerlagWebler veröffentlicht und im Buchhandel erhältlich.

Eine Frage, die uns in der Abteilung Lehrentwicklung ständig begleitet: Was ist gute Lehre?

Der vielfältige Umgang mit dieser Frage gab den Impuls zu diesem Buch. Es zeigt Entwicklungen in der universitären Lehre auf, dabei werden unter anderem didaktische Konzepte, zielgruppenspezifische Angebote und organisatorische Veränderungen genannt.

Das Schöne dabei ist, dass sie in die Praxis umgesetzt worden sind und zur Nachahmung oder Übertragung in andere Fächer gedacht sind.

Wer mehr über den IDA erfahren oder die aktuellen Preisträger des IDA 2015/16 kennenlernen möchte, kommt einfach zum Dies Universitatis am 15.06.2016 um Uhr 19 c.t. in die Aula im KG I.

Weitere Infos zum Buch erhalten Sie auf der Webseite des UVW

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Certified English Competencies for Teaching

Freitag, 10. Juni 2016 | Autor/in:

EMI 3The English Medium Instruction (EMI) team has developed a certification procedure to ensure the linguistic and communicative quality of teaching in English at the University of Freiburg. The procedure is aimed at degree programs and if at least 80% of teachers in a program are certified, the program is awarded a quality seal (Certified English Medium Instruction), which is valid for five years.

The certification procedure and criteria at a glance

The certification of English-medium instruction consists of score-based feedback from both the EMI team and students. Upon conclusion of a visited lesson, students fill in a feedback questionnaire on their perceptions of the linguistic and communicative quality of the lesson. Student responses count as one third of the final score and the EMI team feedback makes up the other two thirds. The teacher also fills in a self-assessment questionnaire similar to the one students fill in. The results are discussed with the teacher in a 30 minute feedback meeting. The lesson is assessed based on the 10 criteria described below. These criteria were adapted from standard European language standards for C1 level and tailored to the specific skills required of teachers to conduct a lesson at the tertiary level.

EMI 2

The first certified English-taught program

After the EMI team had piloted the certification procedure and criteria, the concept was presented to the Deans of Studies in December 2014. The Master’s program Microsystems Engineering at the Faculty of Engineering volunteered to take the lead and undergo the procedure over the course of two semesters (SS 2015 and WS 2015/16). In total, 36 teachers took part in the certification and 424 student feedback questionnaires were filled in during certification. 34 of the 36 participating teachers were certified thus enabling Microsystems Engineering to achieve the 80% threshold and obtain the EMI quality seal, which can be used for its own marketing purposes. The program has also received a certificate of quality signed by the Vice-President for Academic Affairs, Prof. Dr. Juliane Besters-Dilger and the Chair of the Board of the Language Teaching Centre, Prof. Dr. Dr. h. c. Bernd Kortmann.

Many teachers communicated that they viewed the certification procedure as a positive assessment experience and as a useful tool to contribute to the quality of courses. Others said the procedure has increased their motivation and confidence to teach with a large, diverse student body in English. In addition to feedback, teachers who took part in the certification received extra resources and training opportunities to fine tune their communicative competencies for teaching in English.

More programs taking part in certification

As of summer semester 2016, three more English-taught programs have agreed to take part in certification. This quality assurance measure for English-taught programs is unique to the German tertiary education landscape and helps further solidify the University of Freiburg’s standing as a top destination for international students and staff.

If you teach in or direct an English-taught degree program and would be interested in finding out more about this quality assurance measure, please contact us at emi@sli.uni-freiburg.de.

Best regards,
Your English Medium Instruction Team
Part of Quality Pact for Teaching (Qualitätspakt Lehre)

 

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Natur und Kultur mobil – Studierende generieren App-Inhalte nach dem Ansatz Heritage Interpretation für die Öffentlichkeit

Freitag, 3. Juni 2016 | Autor/in: , und 

Chatel_1Ein IDA-Lehrpreis 2015 wurde verliehen für das Projekt Natur und Kultur mobil – Studierende generieren App-Inhalte nach dem Ansatz Heritage Interpretation für die Öffentlichkeit an die Geographie der Universität Freiburg.

App als Lehrmedium?
Das Potential von mobilen, digitalen Endgeräten wie Smartphones und Tablets rückt zunehmend in den Fokus von Bildungs- und Ausbildungsinstitutionen. Ein breites Spektrum von Apps eröffnet beispielsweise in der Geographie vielseitige Anwendungsbereiche wie die Navigation, Orientierung und Tracking.

Apps selbst zu generieren ist ein weiterer innovativer Schritt sich mit diesem Medium intensiv auseinanderzusetzen. Der Schritt von App-Anwendern hin zu Entwicklern von App-basierten Inhalten eröffnet den Lernenden eine ganz neue Perspektive. Die Studierenden kommen aus einer rein rezeptiven Haltung in die Rolle von aktiven Wissensvermittlern und werden in ihren Gestaltungskompetenzen maßgeblich gefördert.

Heritage Interpretation
Der Ansatz Heritage Interpretation lieferte die methodisch-didaktische Methode zur Umsetzung der Apps und ist in Europa, bis auf die englischsprachigen Länder, bislang weitgehend unbekannt, beziehungsweise wurde in Deutschland bisher nur punktuell umgesetzt. Er ist prädestiniert für die didaktische Vermittlung und bietet ein weitreichendes Potential für die erfolgreichere Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse für Zielgruppen außerhalb der jeweiligen Fachdisziplinen.
Bei den Studierenden hat sich die Kombination der beiden didaktischen Ansätze als hochmotivierend erwiesen.

Service Learning
Der Ansatz Service Learning zielt als didaktische Methode darauf ab, erlernte wissenschaftliche Inhalte der universitären Lehre einem breiten Interessenten- und Nutzerkreis zugänglich zu machen. Studierende setzen bei dieser Lernform ihr Wissen aus lokalen Projekten in die Praxis um und die von ihnen erstellten Apps helfen anschließend wissenschaftliche Fragestellungen anschaulich in die Gesellschaft zu tragen und beispielsweise zum Natur-, Denkmal- und Umweltschutz in und um Freiburg beizutragen.
Die Kombination der beiden Ansätze hat sich bei den Studierenden als hochmotivierend herausgestellt.

Appinhalte selbst generieren
Die Studierenden diskutierten und analysierten in der Theoriephase Texte, Schautafeln, Audioguides, Webgeo Applikationen, Apps, sowie interpretative Filme. Sie führten virtuelle Erkundungen anhand einer Recherche im Internet durch und bewerteten die Inhalte hinsichtlich ihrer neuen Erkenntnisse und den Qualitätsskriterien von Heritage Interpretation.

Geländearbeit, Foto: Michael Kuhn 15.04.2014

Geländearbeit, Foto: Michael Kuhn 15.04.2014

Mittels Geländebegehungen, Experteninterviews und Literaturrecherche arbeiteten die Studierenden anhand einer Methodentriangluation die spezifischen Besonderheiten einer Region, Stadt oder einer geographischen Thematik heraus, beispielsweise die Folgen der Klimaerwärmung für Freiburg. Hierbei arbeiteten die Studierenden kooperativ und kollaborativ in 3er Gruppen. Um die Inhalte anschaulich darzustellen, wurden die Studierenden im Medienzentrum im Umgang mit Kameras geschult und die Erstellung von Audiodateien und Kurzfilmen erlernt. Anhand Storytelling wurden diese Bausteine lebendig und anschaulich gestaltet. Sie entwickelten dabei u.a. die Kompetenz wissenschaftlich komplexe Inhalte zu vereinfachen und diese an eine bestimmte Zielgruppe zu vermitteln.

Durch die finanzielle Unterstützung der IDA Mittel wurde für das Wintersemester 15/16 ein Baukastensystem entwickelt, der nach den Kriterien von Heritage Interpretation arbeitet und mit welchem die Studierenden ihre Apps erstellen können. Es wurde ein Framework programmiert, in welchem nach dem Baukastenprinzip einzelne Elemente von den Studierenden selbst ausgewählt und zusammengesetzt werden können. Die einzelnen Bausteine bestehen derzeit aus Texten, Abbildungen, Kurzfilmen, Audiodateien, Slidern, Quiz und Augmented Reality.

Wissenschaft für die Öffentlichkeit
Die Apps liefern für verschiedene Zielgruppen der breiteren Öffentlichkeit wie Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler, Studierende oder Bürgerinnen und Bürger einen Mehrwert in Freiburg und Umgebung. Die Bürger können anhand der Apps ihr Umfeld neu erkunden und über gut aufbereitete Hintergrundinformationen und -geschichten zur Stadt Freiburg und Umgebung Fundiertes aus Wissenschaft und Forschung erfahren.

Kontakt: Dr. Anna Chatel und Monika Nethe
Institut für Umweltsozialwissenschaften und Geographie
anna.chatel@geographie.uni-freiburg.de
monika.nethe@geographie.uni-freiburg.de

 

Weitere Online-Veröffentlichung unter:
http://fudder.de/artikel/2016/05/17/mit-dieser-app-koennen-selbst-bobbele-noch-was-ueber-freiburg-lernen/

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Was sagt eigentlich der StuRa zur Befragung der Studierenden? Wir haben nachgefragt!

Mittwoch, 1. Juni 2016 | Autor/in: , und 

Quelle: Vorstand des Studierendenrats der Uni Freiburg

Quelle: Vorstand des Studierendenrats der Uni Freiburg

Anfang Mai begann die zentrale Befragung aller Studierenden der Universität Freiburg. In dieser Onlinebefragung werden die Studierenden gebeten, Rückmeldung zur Zufriedenheit mit der Lehrqualität sowie den Rahmenbedingungen an der Universität zu geben. Durchgeführt wird die Vollerhebung vom Befragungsteam der Abteilung Lehrentwicklung, die dem Prorektorat für Studium und Lehre unterstellt ist. Vorab haben wir, das Befragungsteam, neben der Prorektorin Frau Prof. Dr. Besters-Dilger auch dem Studierendenrat der Uni Freiburg ein paar Fragen zu den Erwartungen an die Befragung der Studierenden gestellt.

Können Sie sich und ihren Arbeitsbereich kurz vorstellen?

Die Studierendenvertretung beschäftigt sich mit den Belangen der Studierenden gegenüber der Uni und auch der Politik. Dabei kann es um soziale Probleme wie die Wohnsituation gehen, oder um Dinge wie Anwesenheitspflicht in Veranstaltungen. Zudem arbeiten wir an gesamtgesellschaftlichen Problemen, die somit auch Probleme an der Uni darstellen, z.B. Sexismus oder die Situation von Geflüchteten. Der StuRa, der aus Vertreter*innen der Fachschaften und Initiativen besteht, beschließt dabei die inhaltliche Richtung der Arbeit während der AStA diese Inhalte umsetzt. Als Vorstand kümmern wir uns dabei darum, die verschiedenen Aktionen zu koordinieren und außerdem treffen wir uns regelmäßig mit dem Rektorat oder anderen Stellen, um die Probleme der Studierenden direkt anzusprechen.

Warum ist es wichtig, dass viele Studierende den Fragebogen ausfüllen?

Die Studierenden kennen nicht immer ihre Möglichkeiten zur Beteiligung an der Uni, bzw. können sie aus zeitlichen oder anderen Gründen nicht nutzen. Deshalb ist es eine gute Gelegenheit, mal kurz einen Fragebogen auszufüllen und damit kundzutun, was für Ideen man für die Uni hat. Denn ohne Feedback ist es sehr schwierig, etwas zu verändern und zu verbessern.

Was erhoffen Sie sich von der Befragung?

Damit wir wissen, was die Studierenden bewegt, und damit wir was verändern können, ist es gut, auf den Ergebnissen der Befragung der Studierenden aufbauen zu können. Und natürlich schaffen solche Ergebnisse eine solide Debattengrundlage. Zudem gibt es auch einen Teil über die Studierendenvertretung direkt. Für uns ist es diesbezüglich besonders interessant zu erfahren, wie gut die Studierenden uns und unser Angebot kennen und bewerten, um darauf aufbauen zu können und eventuell nötige Verbesserungen einzuleiten, damit möglichst viele Studierende auch was von ihrer Vertretung haben.

Wie sieht die Uni in 10 Jahren aus?

Naja, wenn es nach uns geht, haben in 10 Jahren die Studierenden mehr Beteiligungsmöglichkeiten z.B. in Unigremien und können damit ihre Interessen hoffentlich direkt vertreten und von vornherein in Entscheidungsprozesse einbinden. Außerdem ist wichtig, dass Benachteiligungsformen möglichst abgebaut werden. Außerdem sollte sich die Lehre kontinuierlich verbessern und an die aktuellen Bedürfnisse der Studierenden anpassen. Ein wichtiger Schritt dahin ist, dass kontinuierlich evaluiert wird und mit diesen Ergebnissen gearbeitet wird.

 

Das Befragungsteam bedankt sich vielmals für die ausführlichen und offenen Antworten. Mehr Informationen zur Befragung der Studierenden finden Sie hier. Für Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne per Email befragung@uni-freiburg.de zur Verfügung.

 

 

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Kohärente Gestaltung von Lehramtsstudiengängen durch Kompetenzorientierung

Dienstag, 31. Mai 2016 | Autor/in: und 

Workshop für Lehrende im Lehramt der Universität Freiburg und Pädagogischen Hochschule Freiburg

workshopDie in Baden-Württemberg reformierten Lehramtsstudiengänge sollen sich an den von der Kultusministerkonferenz festgelegten Kompetenzen in Fachwissenschaften, Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften orientieren. Um eine möglichst hohe Kompetenzorientierung und Kohärenz in den Lehramtsstudiengängen zu erreichen, ist es empfehlenswert, Lernziele, Lernaktivitäten und Lernerfolgsüberprüfungen systematisch aufeinander abzustimmen. Im Workshop werden wesentliche Grundlagen für eine kohärente Lehrgestaltung durch Kompetenzorientierung behandelt und Möglichkeiten zur direkten Umsetzung für die eigene Lehre erprobt. Die Teilnehmenden werden gebeten, Materialien aus ihren eigenen Lehrveranstaltungen (z.B. Seminarplan, Aufgaben, Vortragsfolien) mitzubringen, um einen unmittelbaren Nutzen für die eigene Lehre herzustellen und einen intensiven Austausch über die eigene Lehrpraxis anzuregen.

Tag 1: Montag, 11.07.2016, 9.00 – 18.00 Uhr
Am ersten Tag des Workshops werden zunächst allgemein die Vorteile einer Kompetenzorientierung in Studium und Lehre aufgezeigt sowie die lerntheoretischen Grundlagen einer Kompetenzorientierung vermittelt. Anschließend wird die Bedeutung von Lernzielen für das Lehren und Lernen thematisiert. Das Aufstellen von unterschiedlichen Lernzielen zum Erwerb spezifischer Teilbereiche von Kompetenzen bildet den Schwerpunkt bei der praktischen Umsetzung von Kompetenzorientierung für die eigene Lehre.

Tag 2: Montag, 18.07.2016, 9.00 – 18.00 Uhr
Am zweiten Tag des Workshops wird behandelt, wie Lernaktivitäten zu gestalten sind, damit sie optimal zur Erreichung spezifischer Lernziele beitragen. Darauf aufbauend werden unterschiedliche Formen der Lernerfolgsmessung thematisiert, mit denen eine kriteriengeleitete Überprüfung eines erfolgreichen Kompetenzerwerbs möglich ist. Die passgenaue Auswahl von Lernaktivitäten und die Entwicklung von lernzielspezifischen Prüfungsaufgaben für die eigene Lehre werden praktisch angewendet.

Weitere Informationen und Anmeldung:

Prof. Dr. Jörg Wittwer & Dr. Elisabeth Wegner
Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Freiburg
Ort: wird noch bekanntgegeben
Teilnehmendenzahl: maximal 25 Personen
Anmeldeschluss: 17.06.2016
Anmeldung per E-Mail an: katharina.hellmann@ph-freiburg.de

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Quote oder Qualifizierung – Frauen in modernen Führungssystemen

Freitag, 27. Mai 2016 | Autor/in:

Podiumsdiskussion GenY - 58_Simon LitterstSeit 2014 veranstaltet die studentische Unternehmensberatung der Uni Freiburg, TriRhena Consulting e.V., die ‚Freiburger Unternehmergespräche‘. Nach der gelungen Veranstaltung mit Martin Herren-knecht von der Herrenknecht AG, kam der weltbekannte Möbelhersteller VITRA auf TriRhena zu, mit der Idee einer Podiumsdiskussion.

Im Zuge einer Kooperation mit der Fachschaft Wirtschaftswissenschaften, wurde letztes Jahr die erste Podiumsdiskussion organisiert. Zum Thema „Generation Y – Arbeiten in der Zukunft?!“ kamen 100 Studierende und 100 Unternehmerinnen in die Aula der Universität und folgten einer spannenden Diskussion, an der sich unter anderem der Wirtschaftsweise Prof. Dr. Lars Feld und der Deutschlandchef von VITRA, Rudolf Pütz, beteiligten.

Getragen von dem Erfolg der Podiumsdiskussion, wurde gleich die nächste geplant. Unter dem Thema „Quote oder Qualifizierung – Frauen in modernen Führungssystemen“ findet am 09. Juni 2016 um Uhr 18 c.t. die nächste Veranstaltung in der Reihe der ‚Freiburger Unternehmergespräche‘ in der Aula (KG I) statt.

Neben Bonita Grupp, vom bekannten Textilhersteller Trigema, die mit ihrem Bruder ins Familienunternehmen eingestiegen und dort Verantwortung übernimmt, wird Elsbeth Trautwein für den ‚Verband deutscher Unternehmerinnen‘ sprechen. Derzeit repräsentiert der VdU über 1.800 frauengeführte, insbesondere mittelständische Unternehmen aus Industrie, Handwerk, Handel und Dienstleistung.

Frau Professor Felicia Rosenthal ist Co-Founderin von CellGenix im Jahr 1994. Sie kann in der Podiumsdiskussion genau den Perspektivwechsel von akademischer Karriere zum Leben in der Wirtschaft aufzeigen und von ihren Erfahrungen, die im Medizinstudium begannen und bis zur erfolgreichen Unternehmerin führten, den Gemeinsamkeiten und Unterschieden authentisch berichten.

Als vierte Rednerin komplettiert Frau Dr. Eva Voß das Podium. Sie vertritt Ernst&Young. Sie ist Autorin und Herausgeberin zahlreicher Fachartikel und Bücher, u.a. mit Schwerpunkt auf Unconscious Bias im Recruiting und Gleichstellungsaspekten in Governance-Strukturen. Dr. Eva Voß studierte an den Universitäten Freiburg und Brest Politikwissenschaft, Geschichte und Gender Studies und wurde an der Universität Freiburg im Fach Politikwissenschaft promoviert.

Moderiert wird die Podiumsdiskussion von Darius Adlung, VWL Student im 5 Semester und Mitglied der Fachschaft Wirtschaftswissenschaften und Angela Hoelzenbein, Alumna der Universität und Alumna von TriRhena, die aktuell bei Google London (vorher IBM London) arbeitet.

Wir freuen uns, Studierende, UnternehmerInnen, Angehörige der Universität und generell interessierten Menschen zu dieser Veranstaltung einladen zu dürfen. Für die Universität wird die Prorektorin Frau Prof. Dr. Zacharias das Grußwort sprechen.

Der Eintritt ist frei.

Anmeldungen sind zwecks besser Planungen erwünscht:

http://events.trirhena-consulting.de/quote-oder-qualifizierung-frauen-in-modernen-fuehrungssystemen/

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Face to FACE

Dienstag, 24. Mai 2016 | Autor/in:

Nach der feierlichen Eröffnungsveranstaltung des Freiburg Advanced Center of Education (FACE) im Dezember fand das zweite große Treffen aller Akteure in der Aula der Pädagogischen Hochschule statt.

Die Runde der anwesenden Personen an diesem Tag ist groß. Immerhin zählen zu den Teilnehmer_innen Mitwirkende aus drei Projekten zur Lehrerbildung.

Foto: Prof. Dr. Lars HolzäpfelIm Zentrum des Treffens standen der Austausch zu den bisherigen Arbeitsergebnissen sowie die kontinuierliche Fortentwicklung der Projektorganisation und -gestaltung. Während der gesamten Zusammenkunft kam es zu einem regen Austausch der Projektmitarbeiter_innen untereinander. Unterstützt wurde dies durch einen interaktiven Einstieg zu den zentralen Fragestellungen der Teilprojekte. Mittels Postergalerie und Präsentationen berichteten die Vertreter_innen der einzelnen Teilprojekte von ihren Vorhabensfortschritten.

Ein Höhepunkt in der bisherigen Arbeit des  Freiburger Praxiskollegs war ein Vernetzungstreffen ganz besonderer Art: In einem Worldcafé stellten Doktorand_innen des Teilprojekts Wissenschaftsorientierung und Nachwuchsförderung ihre Forschungsvorhaben den anwesenden Schulvertreter_innen vor. Gemeinsam wurde der Frage nachgegangen, wie Schulen, Lehrkräfte und Forscher_innen von Forschungsprojekten wechselseitig profitieren können. Neben dem Schwerpunkt „Forschung trifft Praxis“ stand in diesem Vernetzungstreffen zusätzlich der Ausbau des lehramtsspezifischen Mentoringnetzwerkes im Mittelpunkt.
Von Seiten des Teilprojekts Lehrkohärenz wurde unter anderem von der frisch konzipierten Lehrwerkstatt Lehrerbildung berichtet, welche in diesem Sommersemester startet. Darüber hinaus haben die Mitarbeiter_innen dieses Teilprojekts interne Entwicklungsgruppen gebildet, die sich verstärkt mit den Themenbereichen Lehrwerkstatt, Kohärenzerfassung, Philologien, Mathematik, Naturwissenschaften und Wirtschaft sowie Curriculumentwicklung befassen. Herausragend waren auch die Workshops und Vorträge mit dem niederländischen Bildungsforscher Jeroen van Merriёnboer, dem Begründer des Vier-Komponenten-Instruktions-Design-Modells (4C/ID) im März.
Die Mitarbeiter_innen der Maßnahme Praxis- und Weiterbildung stellten ihre umfassenden Konzepte für eine modularisierte Weiterbildung für die Lehrerbildung vor.

Die genannten Beispiele der Aktivitäten aus den Teilprojekten veranschaulichen sehr gut den gelebten Vernetzungsgedanken, der eine zentrale Rolle im FACE einnimmt.

Mehrere Rektoratsmitglieder beider Hochschulen sind aktiv im FACE involviert und gestalteten Parts des Treffens. Seitens der Leitung von FACE, in Person von Prof. Dr. Juliane Besters-Dilger (Prorektorin für Studium und Lehre der Universität) und Prof. Dr. Ulrich Druwe (Rektor der Pädagogischen Hochschule), wurden wichtige Details für die weitere qualifizierte Zusammenarbeit verkündet. So hat das paritätische Leitungsduo die Struktur des FACE mit seinen vier Handlungsfeldern Lehre, Praxis- und Weiterqualifizierung, Bildungs- und Unterrichtsforschung sowie Lernende Institution und die Einordnung der Projekte und ihrer Teilprojekte in diese Handlungsfelder dargelegt. Auch auf das Thema der Evaluation wurde nochmals ein besonderes Augenmerk gelegt. Mit dem gemeinsamen Mittagessen wurde das gelungene Treffen fröhlich abgeschlossen.

Weitere aktuelle Informationen zum zweiten Treffen und zu den Projekten erhalten Sie auf der FACE-Website.

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Lehrwerkstatt Lehrerbildung

Montag, 23. Mai 2016 | Autor/in:

Systematische kollegiale Lehrentwicklung im Bereich der Lehrerbildung auf Basis des 4-Komponenten-Instruktions-Design Modells

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•    Sie möchten Ideen für Ihre eigenen Lehrveranstaltungen diskutieren und kollegiales Feedback dazu erhalten?
•    Sie wollen Lehrveranstaltungen systematisch im Kollegium planen?
•    Sie sind von innovativen Lehrmodellen begeistert und wollen diese im Lehramtsbereich anwenden?
Dann ist die Lehrwerkstatt genau das richtige Format für Sie!

Zielsetzung. Die Lehrwerkstatt Lehrerbildung zielt auf eine kollegiale Planung, Durchführung und Evaluation von Lehrveranstaltungen ab. Dies bedeutet konkret, dass im Sommersemester 2016 Lehrveranstaltungen der jeweiligen Teilnehmenden kollegial geplant und im darauffolgenden Wintersemester durchgeführt und evaluiert werden (zum Verständnis: jeder Teilnehmende entwickelt eine eigene Lehrveranstaltung, es ist keine gemeinsame Lehrveranstaltung vorgesehen). Das innovative 4-Komponten-Instruktions-Design Modell dient als Basis der systematischen Entwicklung, dessen Kerngedanke die Förderung des Kompetenzerwerbs durch Lernaufgaben, die an beruflichen Handlungssituationen orientiert sind, ist.

Teilnehmende. Die Lehrwerkstatt setzt sich aus Lehrenden der Universität und Pädagogischen Hochschule Freiburg unterschiedlicher Fachbereiche, die im Lehramtsbereich tätig sind, zusammen. Interessierte sind herzlich willkommen!

meeting-1015591_1920Arbeitsweise. In einer festen Kerngruppe werden eigene Lehrveranstaltungen weiterentwickelt, wobei der Weiterentwicklungsmotor Kurz-Impulse, das Feedback und die Ideen der Kolleginnen und Kollegen ist. In der Entwicklungsphase (Sommersemester 2016) stehen Kurz-Impulse, die Reflexion der eigenen Ideen mittels Checklisten und der Austausch anhand von konkreten Fragestellungen im Fokus. In der darauffolgenden Durchführungsphase (Wintersemester 2016/2017) prägen Elemente wie kollegiale Hospitation und Fallberatung die Lehrwerkstatt. Während des gesamten Zeitraums wird die Lehrwerkwerkstatt hochschuldidaktisch begleitet.

Thematische Schwerpunkte.

  • Entwicklung von Lernaufgaben
  • Prüfungsformen
  • Reflexionsprozesse anstoßen
  • Hintergrundinformationen / Handlungshilfen für Studierende
  • Evaluation von Lehrveranstaltungen

Termine. Die ersten Termine sind:
•    8. Juni 2016                  14:15 – 16:15 Uhr     Pädagogische Hochschule, KG 4/206
•    20. Juli 2016                 14:15 – 16:15 Uhr     Bismarckallee 22, Raum 5 im EG
•    14. September 2016     14:15 – 17:15 Uhr     Bismarckallee 22, Raum 2 im 1. OG
Weitere Termine werden vereinbart.

Anmeldung. Für nähere Informationen oder zur Anmeldung (bis einschließlich 7. Juni 2016) können Sie sich gerne an Christiane Klein ([FL]2-Projektmitarbeiterin in der Abteilung Hochschuldidaktik der Universität Freiburg) wenden.

Anmerkung: Die Lehrwerkstatt Lehrerbildung ist Teil des FACE-Projekts „Freiburger Lehramtskooperation in Forschung und Lehre [FL]2 – Kohärenz und Professionsorientierung“.

 

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Gewonnen – Ars legendi Rechtswissenschaften

Freitag, 20. Mai 2016 | Autor/in:

Herr Prof. Dr. Roland Hefendehl überzeugte mit seinem Engagement in der Lehre und erhält den diesjährigen „Ars legendi – Fakultätenpreis Rechtswissenschaften„. In diesem Beitrag gibt er einen Einblick in sein Projekt.jurcoach

Das Jurastudium gilt als hart und unberechenbar. Die Studierenden müssen sich ein gewaltiges dogmatisches Grundgerüst erarbeiten, das es am Ende ihres Studiums im Rahmen des Staatsexamens auf einige unbekannte Fälle anzuwenden gilt. Viele Studierende verlieren im Laufe Ihres Studiums das Vertrauen, dies ohne externe Hilfe – die gewerblichen Repetitorien – bewältigen zu können.

Möglicherweise haben die juristischen Fakultäten diese Ängste lange Zeit nicht ernst genug genommen. Roland Hefendehl & Team setzen diesem Manko die beiden Grundprinzipien der Kommunikation & Interaktion nicht nur bei den Präsenzveranstaltungen, sondern auch bei ihrem begleitenden E-Learning-Angebot entgegen. Auf der Website https://strafrecht-online.org kommentieren die Studierenden die Unterrichtsmaterialien jeweils exakt an der Stelle, an der sie nicht weiterkommen. Sie chatten mit dem Lehrstuhlteam und diskutieren über aktuelle kriminalpolitische Fragestellungen. Und werden sich dabei gewiss: Es funktioniert, mit meinem Wissen kann ich mich fundiert in gesellschaftspolitische Diskussionen einschalten.

Die Lernplattform Jurcoach (https://strafrecht-online.org/jurcoach) hilft das erlernte Wissen im Klausurkontext zu wiederholen und auf Fälle anzuwenden. Es werden dabei exakt die Schritte simuliert, die es während einer Übung oder im Examen bei der Falllösung zu durchlaufen gilt und die man nicht häufig genug trainieren kann. Das Programm liefert unmittelbar eine Auswertung step by step. Ein Problemfeld-Wiki kann als Trainingspartner bei der Falllösung oder zur systematischen Wiederholung herangezogen werden, ein Multiple-Choice-Test lockt, das Wissen abschließend einmal auf den Prüfstand zu stellen.

Alle Elemente von strafrecht-online und von Jurcoach sind dabei so programmiert, dass sie seitens der Studierenden problemlos ergänzt werden können. Die technische Infrastruktur bietet die Voraussetzung einer Zwischenspeicherung im Backend, nach einem kurzen Check wird der neue Vorschlag online gestellt. Das Team möchte hierüber die Studierenden animieren, ihre eher klassische Rolle der Konsumierenden aufzugeben und zu Mitwirkenden zu werden. Denn es bereitet nicht nur Spaß, selbst Teil des Ganzen zu sein, sondern schafft zusätzliche Lerneffekte und vergrößert die Lernplattform zum Nutzen der anderen.

Gefördert werden soll dies durch eine große Benutzerfreundlichkeit, eine ansprechende grafische Gestaltung und die Gewissheit, dass jeder Vorschlag eines Users Diskussionsprozesse in Gang bringt.

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