Ausschreibung: Ars Legendi-Fakultätenpreis Ingenieurwissenschaften und Informatik

Mittwoch, 7. Dezember 2016 | Autor/in:

ars-legendi-fakultaetenpreisDer Stifterverband und der Dachverband der Fakultätentage der Ingenieurwissenschaften und der Informatik an Universitäten (4ING) schreiben gemeinsam den Ars Legendi-Fakultätenpreis aus. Der mit 25.000 Euro dotierte Preis zeichnet herausragende und innovative Leistungen in Lehre, Prüfung, Beratung und Betreuung an Fakultäten der Ingenieurwissenschaften und der Informatik aus. Der Preis soll die Bedeutung der Hochschullehre hervorheben und Lehrende motivieren, sich in der Hochschullehre zu engagieren.

Die Bewerbung erfolgt auf Vorschlag der Fakultäten, Fachbereiche oder Fachschaften der Ingenieurwissenschaften und der Informatik des 4ING-Verbundes; auch Eigenbewerbungen sind zulässig.

Bewerbungsschluss ist der 17. März 2017.

Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite des Stifterverbandes.

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Kolibris, Orchideen,… – die Zukunft der Kleinen Fächer

Mittwoch, 30. November 2016 | Autor/in:

paphiopedilum_venusschuhDie Kleinen Fächer – auch als Kolibris oder Orchideen bezeichnet – sind am 12.12.16 Thema der Tagung „Studium und Lehre in den Kleinen Fächern: Chancen, Risiken und Nebenwirkungen“.

Der Dialog zur Lehre der German U15 zusammen mit der Universität Freiburg findet in der Aula im KG I von Uhr 11:00 – 16:00 statt.

Zur Erinnerung ein Auzug aus dem Programm:

  • Prof. Dr. Markus Hilgert: „Schön, aber nutzlos? Universitäre Lehre als Motor für die gesellschaftliche Relevanz und Zukunftsfähigkeit Kleiner Fächer“
  • Kleine Fächer: Strukturmodelle in der Lehre
  • Prof. Dr. Maarten J.F.M. Hoenen: „Warum sind Kleine Fächer eigentlich ein Problem?“
  • Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Dieter Imboden, Prof. Dr. Uwe Schmidt und Prof. Dr. Dr. Andreas Barner: „Mehr als nur Köpfe zählen: Kriterien für die Qualität von Studium und Lehre in den Kleinen Fächern“
  • Moderation: Jan-Martin Wiarda

Die Veranstaltung ist kostenlos und richtet sich an alle Interessierten.

Eine Anmeldung ist bis zum 03.12.16 per E-Mail an geschaeftsstelle@german-u15.de möglich.

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Was bedeutet es, Lehrerin oder Lehrer zu sein?

Dienstag, 29. November 2016 | Autor/in: und 

wtp_assetDas Kompetenznetzwerk Studierendenmentoring hebt sein neues Baby aus der Taufe: Das Programm „Mentoring für Lehramtsstudierende“.

Was dieses Programm ausmacht und warum es ein wunderbarer Weg zur gezielten Nachwuchsförderung ist, davon berichtet in diesem Blog-Beitrag Heike Elisabeth Kapp, Koordinatorin Kompetenznetzwerk Studierendenmentoring.

Was ist das Besondere am Mentoring für Lehramtsstudierende?

Seit 2012 koordiniert das Kompetenznetzwerk Studierendenmentoring zahlreiche Mentoringprogramme mit unterschiedlichen Zielgruppen. Das Mentoring für Lehramtsstudierende ist unser neuestes Programm und, soweit ich weiß in dieser Form einzigartig in Deutschland. Es bietet Lehramtsstudierenden die Möglichkeit, Kontakte zu erfahrenen Lehrkräften zu knüpfen. Die Studierenden sollen schon früh Einblick in den Schulalltag erhalten und sich mit dem Schulberuf identifizieren, so wie andere Studierende über ihre Fächer zusammenfinden.

Im Schulpraxissemester werfen die Studierenden doch auch einen Blick in den Schulalltag. Worin unterscheidet sich Ihr Mentoringprogramm?

Ein ganz wesentlicher Unterschied sind unsere Qualitätsstandards wie z.B. Freiwilligkeit und Hierarchiefreiheit. Im Schulpraxissemester erwerben die Studierenden praktische Kompetenzen, werden im Anschluss aber bewertet. Kritische Momente wie z.B. Zweifel an der Studien- oder Fächerwahl, Probleme im Umgang mit Schülern oder einer Klasse werden daher von Natur aus meist nur vorsichtig oder gar nicht thematisiert, um eine schlechte Bewertung zu vermeiden. Unser Programm hingegen lässt neben fachbezogenen Themen auch Raum für persönliche Anliegen, da es zwischen den Beteiligten kein Abhängigkeitsverhältnis gibt. Ein weiterer Aspekt ist die zeitliche Dauer. Während das Schulpraxissemester innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens erfolgt, kann eine Mentoringbeziehung auch über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten werden und begünstigt damit den Aufbau eines Vertrauensverhältnisses.

Gibt es schon erste Erfahrungen oder Rückmeldungen?

Die vergangenen Monate waren arbeitsintensiv aber erfolgreich. Wir haben mit Hochdruck daran gearbeitet, engagierte Lehrkräfte und geeignete Studierende zu gewinnen und können deshalb jetzt mit der ersten Staffel starten. In persönlichen Gesprächen haben wir herausgefunden, welche Teilnehmerinnen und Teilnehmer zueinander passen – hier bewähren sich Fingerspitzengefühl und unsere langjährige Erfahrung. Im Rahmen einer feierlichen Auftaktveranstaltung werden sich die Tandempartner am 07.12.2016 im Rahmen unserer Auftaktveranstaltung erstmals persönlich kennenlernen. Mit den ersten Rückmeldungen zum beiderseitigen Erfahrungsaustausch rechnen wir im ersten Quartal 2017.

Geben Sie uns einen kleinen Einblick: Was motiviert Lehrkräfte, sich ehrenamtlich zu engagieren? Was versprechen sich die Studierenden?

Ich habe mit jeder Lehrkraft ausführlich gesprochen. Mein Eindruck ist, dass viele von ihrem Beruf begeistert sind und künftigen Kolleginnen und Kollegen ein Verständnis für die Komplexität des Lehrberufs vermitteln möchten. Sie sind stolz darauf, fachliche und persönliche Erfahrungen weitergeben zu können und damit den Nachwuchs zu fördern. Da viele Lehrkräfte einer großen zeitlichen Belastung ausgesetzt sind, freue ich mich umso mehr über dieses Engagement. Die Spanne reicht von Lehrkräften an Realschulen über berufliche Schulen bis hin zu Gymnasien im Stadtgebiet und der Umgebung.

Mit den Studierenden wurden intensive Bewerbungsgespräche geführt, da wir nur diejenigen auswählen, die die größte Motivation mitbringen und das aus unserer Sicht größte Potential, um eine Mentoringbeziehung mit den Lehrkräften zum Erfolg zu führen. Die Studierenden kennzeichnet, dass sie schon früh, auch außerhalb des Praxissemesters, lernen möchten, was neben dem Unterricht in der Schule wichtig ist und was es bedeutet, Lehrerin oder Lehrer zu sein. Sie möchten ihre persönlichen und fachlichen Kompetenzen stärken, suchen Beratung bei der Gestaltung zum Studium, wünschen sich Tipps zum Bewerbungsprozess oder Referendariat oder suchen konkrete Hilfe bei Fragen zum Berufseinstieg.

Wie werden die Lehrerinnen/Lehrer und Studierenden von Ihnen unterstützt?

Zu unseren Qualitätsstandards gehört auch die professionelle Begleitung: Wir stellen ein Mentoring-Handbuch sowie umfangreiches Material bereit. Parallel zu den persönlichen Treffen von Mentorin/Mentor und Mentee bieten wir verschiedene Veranstaltungen und Workshops an. Gerne stehen wir auch telefonisch, persönlich oder vertraulich in der Sprechstunde bei (üblicherweise selten) auftretenden Konflikten mit unserem Beratungsangebot zur Verfügung. Uns ist wichtig, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer so viel wie möglich aus dem Mentoring mitnehmen und ihren fachlichen und persönlichen Horizont erweitern können.

https://www.mentoring.uni-freiburg.de/Lehramtmentoring

Das Lehramtsspezifische Mentoring findet im Rahmen des Freiburg Advanced Centers of Education (FACE) statt. Freiburg Advanced Center of Education (FACE) ist ein Kooperationsnetzwerk der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der Pädagogischen Hochschule Freiburg.

Für weitere Informationen:
www.face-freiburg.de

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Freitags-Frühstück „Hochschuldidaktik“ – Neue Reihe startet am 02.12.2016

Montag, 21. November 2016 | Autor/in: und 

kaffeeDie Abteilung Hochschuldidaktik lädt Lehrende der Universität Freiburg zum Frühstück ein!
Bei Kaffee, Tee und Gebäck können Sie sich in ungezwungener Atmosphäre für den Tag stärken und nebenbei noch Anregungen für die Lehre mitnehmen!

Das Hochschuldidaktik-Frühstücks-Buffet eröffnet Dr. Ira Gawlitzek (Universität Mannheim) am 02.12.16 von 9-11 Uhr mit dem Thema „Kommt das in der Klausur dran?“ – Warum Studierende nur für die Prüfung lernen und was Lehrende für nachhaltigeres Lernen tun können.

In der Hochschuldidaktik-Frühstücks-Reihe greifen ExpertInnen der Hochschuldidaktik, die teils auch Workshops im Qualifizierungsprogramm anbieten, in Kurzvorträgen verschiedene Fragen zur Lehre auf, die in Diskussionen und im kollegialen Austausch vertieft werden.

Appetit bekommen? Dann melden Sie sich an unter anmeldung@hdz.uni-freiburg.de.

Die nächsten Termine im Wintersemester sind: 13.01.17 und 24.02.17.

Weitere Informationen finden Sie auf unter http://www.hochschuldidaktik.uni-freiburg.de/angebote/fruehstueck

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Tagung zur Zukunft der Kleinen Fächer am 12.12.2016 in Freiburg – jetzt anmelden!

Mittwoch, 16. November 2016 | Autor/in:

u15Die Albert-Ludwigs-Universität richtet am 12.12.2016 von 11-16 Uhr zusammen mit der German U15 die dritte Veranstaltung aus der Reihe „Dialog zur Zukunft der universitären Lehre“ zum Thema „ Lehre und Studium in den Kleinen Fächern: Chancen, Risiken und Nebenwirkungen“ aus.

Die Tagung findet in der Aula im Kollegiengebäude I (KG I) statt und bietet ein abwechslungsreiches Programm mit herausragenden Referenten wie z.B. Prof. Dr. Markus Hilgert (Direktor des Vorderasiatischen Museums der staatlichen Museen zu Berlin) und Prof. Dr. Maarten J.F.M. Hoenen (Vizerektor Lehre & Entwicklung, Universität Basel), der Vorstellung von Best-Practice-Beispielen aus der Universität Freiburg und dem Karlsruher Institut für Technologie sowie einer Podiumsdiskussion mit dem Thema „Mehr als nur Köpfe zählen: Kriterien für die Qualität von Studium und Lehre in den Kleinen Fächern“ , an der unter anderem Prof. Dr. Dieter Imboden (ehemaliger Präsident des Schweizerischen Nationalfonds und Vorsitzender der Expertenkommission zur Exzellenzinitiative) und Prof. Dr. Dr. Andreas Barner (u.a. Präsident des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft und Vorsitzender des Universitätsrats der Universität Freiburg) teilnehmen.

Die Anmeldung zur Tagung erfolgt per-Email unter geschaeftsstelle@german-u15.de bzw. per Post/per Fax anhand der Antwortkarte möglichst bis 03.12.2016.

Für Rückfragen zur Tagung steht Ihnen das Team der Abteilung Lehrentwicklung zur Verfügung:
Dr. Tanja Krämer-McCaffery, tanja.kraemer-mccaffery@zv.uni-freiburg.de, 0761-203-97558
Petra Mußler, petra.mussler@zv.uni-freiburg.de, 0761-203-9088
Harald Wohlfeil, harald.wohlfeil@zv.uni-freiburg.de, 0761-203-9089

Die sogenannten „Kleinen Fächer“ stehen seit einiger Zeit im Fokus der Aufmerksamkeit in den Hochschulen und der Politik. Sie sind auch an der Universität Freiburg sowie den anderen GermanU15 Universitäten stark vertreten und deshalb von großer Relevanz. Gerade auch im Bereich von Studium und die Lehre ergeben sich für die „Kleinen Fächer“ diverse Chancen und Herausforderungen.

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Über kritisches Denken, Lernenthusiasmus und Wohnen in Freiburg

Mittwoch, 16. November 2016 | Autor/in: , und 

ZentraleBefragungen20160307Im Sommersemester 2016 hat die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg die immatrikulierten Studierenden aller Fachrichtungen erneut zu deren Meinung über ihre Universität, ihre Dozent_innen, sowie über Aspekte rund um ihr Studium befragt. 31% (n=7168) der Studierenden nahmen an der Befragung teil. Wie die Stimmung in Freiburgs Universität wahrgenommen wird, zeigen folgende Daten.

Betreuung

Wie steht es beispielsweise um die Qualität der Betreuung der Studierenden durch die Lehrenden? Studentenstädte sind oft Schmelztiegel junger Menschen unterschiedlichster Heimatstädte in und außerhalb von Deutschland. Für 65% (gerundeter Prozentsatz der Befragten, die die Stufen eins und zwei einer fünfstufigen Skala ankreuzten) der Befragten fiel die Studienortwahl unter anderem deshalb auf Freiburg, weil ihnen der gute Ruf der Hochschule bzw. der Dozent_innen (sehr) wichtig ist. Nun stellt sich die Frage, ob jene Erwartungen enttäuscht wurden? Mitnichten sagen 59% aller Befragten, dass die Betreuung der Studierenden durch die Lehrenden an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (sehr) gut ist. 77% der Befragten geben an, dass die Erreichbarkeit der Lehrenden in Sprechstunden (sehr) gut ist. 85% sind (sehr) zufrieden mit dem Ertrag aus Sprechstundenbesuchen, 87% mit dem Ertrag aus Gesprächen mit ihren Dozent_innen außerhalb ihrer Sprechstunde und 84% mit dem Ertrag aus Emailkonversationen.

Kritisches Denken

Die Fähigkeit, kritisch zu denken, ist in Zeiten der Informationsflut durch die Möglichkeiten neuer digitaler Medien unerlässlich. Sie befähigt dazu, selbstständig zu denken, Informationen zu prüfen und kognitive Fehlschlüsse zu minimieren. Auch 93% der Befragten geben an, dass ihnen die Förderung kritischen Denkens (sehr) wichtig ist. 51% der Befragten beurteilen, dass sie in ihrem bisherigen Studium an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg in ihrem kritischen Denken (sehr) stark gefördert worden sind (siehe Abb. 1).

Abb.1: Fragen 7.13, 7.20, 7.21 „Bitte geben Sie an, inwieweit Sie durch Ihr bisheriges Studium in den folgenden Aspekten gefördert worden sind.“

Sozialleben

Welche Schwierigkeiten die Studierenden haben, auch dem wollte die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg auf den Grund gehen. Tatsächlich zeigt sich jedoch, dass es um das soziale Leben in der Universität Freiburg recht gut steht: 72% der Befragten haben  (eher) keine Schwierigkeiten, Kontakt zu anderen Studierenden aufzubauen (siehe Abb. 2). 70% macht auch eine eventuelle Konkurrenz unter den Studierenden  (eher) keine Schwierigkeiten. Auch bereitet eine eventuelle Benachteiligung von Studierenden durch Lehrende 77% der Befragten (eher) kein Kopfzerbrechen. 64% empfinden zudem eventuell überfüllte Lehrveranstaltungen als unproblematisch. Den Daten zufolge bereitet das Sozialleben in der Uni den Freiburger Studierenden kaum Schwierigkeiten.

Abb. 2: Fragen 7.25, 7.26, 7.32, 7.33, 7.36 „Die Studiensituation wird von Studierenden unterschiedlich erlebt. Was bereitet Ihnen persönlich Schwierigkeiten?“

Begeisterung versus Belastung

53% aller Befragten geben allerdings an, dass die Arbeitsbelastung durch die Stoffmenge (zu) hoch ist. 42% empfinden ihn als befriedigend hoch. Demgegenüber steht jedoch, dass 65% angeben, dass sie (eher) keine Schwierigkeiten haben, sich für ihr Fach zu begeistern und sich mit ihm zu identifizieren.

Auslandsaufenthalte

Wie realitätsgetreu ist die mit dem Bologna-Prozess intendierte Mobilität innerhalb Europas? Die Beratung zu Auslandsaufenthalten empfinden zwar 53% als (sehr) zufriedenstellend. 57% haben jedoch (eher) große Schwierigkeiten damit, dass Auslandsaufenthalte nicht ohne zeitliche Verzögerung möglich sind. Tatsächlich wählen 21% den Weg ins Ausland nicht, weil es eine Studienzeitverlängerung mit sich bringt. 20% scheuen ihn, weil es eine zu hohe finanzielle Belastung bedeutet.

Wahlmöglichkeiten

Flexibilität kann nicht nur räumlich von Vorteil sein, sondern auch, was die Wahl der Module angeht. Diesbezüglich zeigen die Befragungsergebnisse, dass es Unterschiede in den Bewertungen der Wahlmöglichkeiten der Module bezüglich unterschiedlicher Studierendengruppen gibt. So beurteilen Medizin- und Pharmaziestudierende mit dem Abschlussziel Staatsexamen die Wahlmöglichkeiten ihrer Module im Schnitt sehr viel kritischer als Bachelor-, Lehramts- und Masterstudierende. Im Durchschnitt bewerten sie die Wahlmöglichkeiten auf einer fünfstufigen Skala mit einer 4,1 (1=sehr gut, 5=sehr schlecht), während Master- und Lehramtsstudierende sie im Schnitt mit einer 2,7 bewerten, Bachelorstudierende mit einer 2,8.

Praxisbezug

Studieren um des Studierens Willen? 45% geben an, dass ihre praktische Fähigkeiten, sowie die Fähigkeit, eine Beschäftigung zu erlangen und zu behalten, in ihrem Studium bisher gar nicht bzw. nicht gefördert worden sind. 24% meinen dagegen, dass jene Beschäftigungsfähigkeit (sehr) stark gefördert worden ist. Dass sich die Studierenden über den Praxisbezug ihres Studiums nicht ganz einig sind, zeigen die nahezu gleich großen blauen Säulen in der folgenden Grafik (siehe Abb. 3).

Abb. 3: Frage 4.36 „Wie sind diese Aspekte in Ihrem Studiengang bzw. ersten Hauptstudienfach / Kernfach umgesetzt?“

Wohnsituation

Zu guter Letzt ist interessant zu wissen, ob das allseits bekannte Klischee, dass die Wohnungssituation in Freiburg den Studierenden so große Probleme bereitet, wahrheitsgetreu ist. Tatsächlich geben 61% der Befragten an, mit der Wohnungssituation, wie beispielsweise mit den Mietkosten, (überhaupt) nicht zufrieden zu sein. Nur 21% empfinden die Wohnungssituation als befriedigend,  18% sind (sehr) zufrieden.

Kontakt

Die kompletten Befragungsergebnisse sind auf der Homepage der Abteilung Lehrentwicklung (www.uni-freiburg.de/go/befragungen) einsehbar. Weitere Informationen können gerne bei den Projektkoordinatorinnen Natalie Boros und Katharina Schneijderberg (befragung@uni-freiburg.de) eingeholt werden. Die nächsten Befragungen der Studierenden, sowie der Studieneingänger_innen finden im Sommersemester 2019 statt.

 

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Die Lehre im Fokus – das hochschuldidaktische Jahresprogramm 2016 ist erschienen!

Montag, 7. November 2016 | Autor/in: und 

hd_programm_2017Zum 16. Mal ist das Jahresprogramm des Hochschuldidaktikzentrums Baden-Württemberg (HDZ) erschienen. Die Abteilung Hochschuldidaktik bietet in Kooperation mit den anderen Landesuniversitäten ein gemeinsames hochschuldidaktisches Workshop-Programm an. Im kommenden Jahr haben Lehrende damit erneut die Gelegenheit, an Grundlagen- und Schwerpunkt-Workshops in Freiburg aber auch an den anderen Landesuniversitäten teilzunehmen und sich mit sowohl etablierten als auch neuen Themen im Kontext der Lehre zu beschäftigen.

An dieser Stelle schon mal ein kleiner Auszug aus dem Workshopprogramm 2017 an der Universität Freiburg.

Komplexes Lernen fördern

Lernaufgaben haben enormes Potential: Sie initiieren und steuern Lernprozesse und beeinflussen damit die aktive Auseinandersetzung mit den Lerninhalten. Deshalb wird in einem Workshop am 28./29.09.2017 erarbeitet, wie Lernaufgaben für den jeweiligen Kontext entwickelt und in die Lehre eingebunden werden können, um Studierende letztlich zu einer aktiv(er)en Auseinandersetzung anzuregen.

Lehr-Lernprozessen an einer Universität zeichnen sich u. a. dadurch aus, dass Studierende sich im Studium mit Fachinhalten und aktuellen Forschungsergebnissen, -methoden und –prozessen selbständig, aktiv und kooperativ auseinandersetzen. Beim Workshop „Forschendes Lernen“ können Lehrende anhand von Konzepten und Praxisbeispielen eigene Veranstaltung auf das Potential für Forschendes Lernen prüfen, konkrete Ansätze zur methodischen Gestaltung einer eigenen forschungsbezogenen Lehrveranstaltung vertiefen.

Lehrveranstaltungen erfolgreich planen und strukturieren

Große Stoffmengen innerhalb eines begrenzten Zeitrahmens zu integrieren, ist eine der zentralen Herausforderungen in der Lehre. Wie man dieser Herausforderung jedoch didaktisch und methodisch erfolgreich gestaltet, erfahren Lehrende beim Workshop „Viel Stoff – wenig Zeit? Inhalte didaktisch sinnvoll auswählen und strukturieren“ im November 2017.

Einen Schritt weiter geht es bei dem Workshop „Lehrveranstaltungen (lern-) zielgerichtet planen“. Dabei steht der konstruktiven Abgleich von Zielen, Inhalten, Methoden und Leistungsnachweisen, bzw. Prüfungsform im Zentrum: Es geht um die verschiedenen Schritte der Konzeption von der Zielformulierung bis zur ersten Sitzung und zum Semesterverlauf.

Die eigene Lehre evaluieren und daraus Entwicklungsmöglichkeiten ableiten

Dem Thema Lehr(veranstaltungs)evaluation möchten wir uns im kommenden Jahr aus zwei Perspektiven nähern.

Am 23.06.2017 können Sie sich zunächst mit Funktionen von Evaluationen und verschiedene Evaluationsinstrumente auseinandersetzen. Dabei geht es auch darum zu prüfen, welche Vorteile standardisierte/obligatorische Formate haben, die an Ihrem Institut/Ihrer Fakultät eingesetzt werden, welche Evaluationsfragen daran anknüpfend dennoch offen bleiben und wie diese durch anderen Evaluationsformen als bspw. Fragebögen geklärt werden können.

Beim zweiten Evaluations-Workshop steht der konstruktive Umgang mit Lehrveranstaltungsevaluationen im Vordergrund. Sie erhalten die Möglichkeit, Eigenwahrnehmung und Evaluationsergebnisse miteinander abzugleichen und Ideen für die eigene Lehrentwicklung abzuleiten.

Nähere Informationen zu diesen Veranstaltungen und allen anderen Veranstaltungen des Jahresprogramms 2017 finden Sie in der Gesamtübersicht.

Wenn Sie in einem persönlichen Gespräch klären möchten, welche Veranstaltungen für Sie und Ihren Lehrkontext sinnvoll wären oder Sie Fragen zum Programm oder unserem Gesamtangebot haben, dann können Sie sich jederzeit an uns wenden.

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Last Call: Workshop-Anmeldung für Tag des Lernens und Lehrens am 18.11.2016

Montag, 31. Oktober 2016 | Autor/in:

Tag des Lernens und Lehrens - ProgrammflyerAm 18.11.16 findet der Tag des Lernens und Lehrens in der Aula KG I von Uhr 9:00 – 17:00 statt.

Umrahmt von Vorträgen zu „Aktives Lernen fördern! – wie man das (nicht) machen sollte“ und „Über die Abwesenheit von Lehrveranstaltungen und die Folgen für den Lernerfolg“ sowie dem Streitgespräch „Anwesenheitspflicht – wieviel Präsenz braucht das Lernen“  gibt es neben einer Posterausstellung auch insgesamt sechs Workshops zum Lernen und Lehren. In diesen wird eine Themenvielfalt von Forschungsorientiertem Studium, Service Learning, Lernstrategien, Flipped Classroom, Heterogenität sowie englischsprachiger Lehre geboten.

Aufgepasst, wer sich bis jetzt noch nicht zu den Workshops angemeldet hat, kann sich nur noch auf eine begrenzte Anzahl an Plätzen bis spätestens zum 04.11.16 anmelden.

Weitere Details zum Tag des Lernens und Lehrens sowie die Anmeldung finden Sie auf der Seite der Lehrentwicklung: www.lehrentwicklung.uni-freiburg.de/projekte/tdll2016

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Neue Ausschreibung zur Programminitiative MINTernational

Freitag, 28. Oktober 2016 | Autor/in:

Den Studienstart in den MINT-Fächern für internationale Studierende zu fördern hat sich der Daimler-Fonds, Daimler und Benz Stiftung sowie der Stifterverband als Ziel gesetzt. Vermittlung von Motivation und Orientierung sind neben einer frühen Einbindung in das Hochschulleben ebenfalls wichtige Eckpunkte für den Studienverlauf.

stifterverbandDer Stifterverband bewirbt die Initiative, für die bis zu sechs Projekte mit jeweils 50.000 Euro gefördert werden: „Gesucht werden innovative Konzepte und Maßnahmen zum Studienstart, die sich an internationale Studierende in den MINT-Fächern richten. Dazu zählen auch Initiativen mit einem Schwerpunkt auf der Integration von Flüchtlingen. Bewerbungsschluss ist der 1. März 2017. Eine Teilnahme an den vorausgegangenen Ausschreibungen ist nicht Voraussetzung für eine Antragsstellung in dieser Wettbewerbsrunde.“ Dabei sollte auch in der Bewerbung auf die jeweilige Internationalisierungsstrategie der Universität eingegangen werden. Informationen hierzu erhalten Sie im International Office der Universität Freiburg.

Link zur Ausschreibung auf der Seite des Stifterverbandes:
www.stifterverband.org/minternational/studienstart-minternational

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Workshop Gendergerechte Prüfungen

Mittwoch, 26. Oktober 2016 | Autor/in:

werthmannstr8

Werthmannstraße 8 – Rückgebäude

Das Gleichstellungsbüro der Universität möchte Sie herzlich einladen zu unserem nächsten Workshop „Gendergerechte Prüfungen“ mit Dr. Bettina Jansen-Schulz (Universität zu Lübeck/Transferconsult).

Gendergerechte Prüfungen zeichnen sich durch eine Vielzahl von Dimensionen aus: strukturelle wie inhaltliche; didaktische wie methodische. Diese Dimensionen werden im Workshop gemeinsam diskutiert und weiterentwickelt. Dies umfasst beispielsweise gendergerechte Sprache in Prüfungsunterlagen, individuelle Prüfungszeiten, Verlängerung von Prüfungsfristen für Eltern oder auch Genderinhalte in Prüfungen.

Im Workshop wollen wir u.a. diesen Fragen auf den Grund gehen:

  • Was muss bei Prüfungen generell berücksichtigt werden?
  • Was zeichnet gendergerechte Prüfungen aus?
  • Welche Aufgaben haben Lehrende und Prüfende?
  • Welche Aufgaben haben (Fakultäts-)Gleichstellungsbeauftragte in Prüfungen?

Wann: Donnerstag, 17. November 2016, 09:00-15:00 Uhr, 1 Stunde Mittagspause
Wo: Großer Sitzungssaal, Werthmannstr. 8, RG, 79098 Freiburg

Zielgruppe: Fakultätsgleichstellungsbeauftragte, Studiendekan_innen, Professor_innen.
Max. TeilnehmerInnenzahl: 20

Gerne können Sie Erfahrungen/Erlebnisse aus Prüfungen einbringen, die wir gemeinsam diskutieren können. Wir bitten um Anmeldung bis zum 11. November 2016 unter gleichstellungsbuero@uni-freiburg.de .

Bettina Jansen-Schulz, Dr. phil., Dipl. Päd., Dipl. Soz. Päd., Geschäftsleitung des Dozierenden-Service-Center und der Internen Fortbildung der Universität zu Lübeck.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

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