MOOC „Problem Based Learning“

Freitag, 13. Oktober 2017 | Autor/in: und 

Finden Sie es auch spannender Theorien anhand authentischer Fragestellungen zu bearbeiten? Wünschen Sie sich aktivere Studierende, die sich nicht nur „berieseln“ lassen? Dann könnte „Problem Based Learning“ das Richtige für Sie sein.

In einem am 16.10. 2017 startenden MOOC (Massive Open Online Course) der Maastricht University lernen Sie das Konzept des „Problem Based Learning“ kennen und wie Sie es in Ihrer Lehre umsetzen können. Das Spannende ist, dass Sie in dem MOOC selbst nach den Prinzipien des „Problem Based Learning“ lernen und damit selbst die Erfahrung sammeln, was es für Ihre Studierende bedeuten würde.

Einen ersten Einblick in das Konzept des „Problem Based Learning“ erhalten Sie in einem kurzen Überblicks-Video  der Maastricht University und dem Vortrag von Prof. Dr. Wim Gijselears  an der Universität Freiburg.

Anmeldung und nähere Informationen zum MOOC finden Sie hier .

 

Thema: News & Ausschreibungen | Schreiben Sie den ersten Kommentar

Navi für die Lehre

Montag, 9. Oktober 2017 | Autor/in:

Kompetenzen, Lernziele oder Learning-Outcomes sind seit der Einführung der Bachelor- und Masterabschlüsse aus Modulhandbüchern nicht mehr wegzudenken. Sie sollen die Transparenz und die Anerkennung von Qualifikationen verbessern. Darüber hinaus greifen Lernziele ein Desiderat der Hochschuldidaktik auf: Sie beschreiben konkrete, beobachtbare Fähigkeiten, welche Studierende am Ende einer Lerneinheit, einer Veranstaltung oder eines Moduls erworben haben sollen und richten so den Blick auf den Lernprozess. Die Konkretisierung von Lernzielen erleichtert die Lehre, denn sie sind wesentlicher Teil des „Lehre-Navis“: Erst wenn Lehrende wissen, welches Ziel sie mit den Studierenden erreichen möchten, können sie den Weg dahin bestimmen.

Der Psychologe John Biggs (siehe Lesetipp) hat diesen Gedanken aufgegriffen und den Zusammenhang zwischen Zielen, Lernformen und Prüfungsformaten in dem Konzept des „Constructive Alignment“ herausgestellt. Dahinter steht der Gedanke, dass Lernaktivitäten und Prüfungsformen auf die Lernziele abgestimmt sein müssen.

Lernziele

Die Taxonomie von Lernzielen ordnet diese nach der Komplexität, wie souverän Studierende mit Wissen und Methoden des Fachs umgehen können: von der einfachsten Form des „Erinnerns“, beispielsweise etwas Wiedergeben, bis hin zum „Bewerten“, etwa dem kriterienbasierten Beurteilen. Jede Stufe schließt die jeweils vorausgehenden ein. Wenn Studierende die Dimension der Wissenserweiterung erreichen sollen, müssen Lehrende bei der Planung Ziele und Teilziele sinnvoll strukturieren.

Lernaktivitäten

Wenn Lehrende wissen, wohin die Reise geht, können sie die Route planen und das Transportmittel wählen: eine Lernumgebung so gestalten, dass die Studierenden Gelegenheiten erhalten, ihr Wissen und Können weiterzuentwickeln. Lernziele dienen als Raster, um aus der Fülle an Aktivierungsmöglichkeiten didaktische Methoden wie Lernquiz, Gruppenpuzzle, Think-Pair-Share, One-Minute-Paper oder Fallarbeit angemessen auszuwählen und Lernprozesse anzuregen, die zur Zielerreichung beitragen. Dabei sollten Lehrende beachten, dass Studierende an unterschiedlichen Ausgangspunkten die Reise antreten – je nach Vorwissen, Erfahrungen, Motivation. Zudem können sich in ihren Vorlieben für das Fortbewegungsmittel unterscheiden, da sie unterschiedliche Lerntypen sind.

Prüfungsformen

„Sie haben Ihr Ziel erreicht“, tönt es am Ende einer Autofahrt aus dem elektronischen Begleiter. Analog dazu wird auch am Ende eines Lehr-Lern-Prozesses in einer Prüfungssituation „geortet“, wie nah Lernende dem Lernziel gekommen sind. Bei der Auswahl des Prüfungsformats sollte der Blick erneut auf die Lernziele und vorangegangenen Lernaktivitäten gerichtet sein, um sicherzustellen, dass die erwünschten Fähigkeiten ermittelt werden. Je nach Konstruktion einer Klausur können verschiedene Bereiche abgedeckt werden, etwa Wissen reproduzieren oder einen Gegenstand auf ein konkretes Beispiel hin anwenden. Sollen Studierende jedoch in der Lage sein, neue Ansätze zu entwickeln, umzusetzen und zu beurteilen, wäre hingegen ein (Projekt-) Bericht als Prüfungsformat klar im Vorteil.

 

Zum Weiterlesen

Anderson, L.W. & Krathwohl, D.R. (2001). A taxonomy for learning, teaching, and assessing. A revision of Bloom’s taxonomy of educational objectives. New York u.a.

Bachmann, H. (Hrsg.) (2014²). Kompetenzorientierte Hochschullehre. Die Notwendigkeit von Kohärenz zwischen Lernzielen, Prüfungsformen und Lehr-Lern-Methoden. Bern (= Forum Hochschuldidaktik und Erwachsenenbildung 1).

Biggs, J. & Tang, C. (20114). Teaching for quality learning at university : what the student does. Maidenhead (=SRHE and Open University Press imprint).

Thema: News & Ausschreibungen | Schreiben Sie den ersten Kommentar

Jetzt noch anmelden: Tagung – Integrierte Evaluation der interdisziplinären Hochschullehre

Montag, 2. Oktober 2017 | Autor/in: und 

Wie können interdisziplinäre Lehrveranstaltungen evaluiert werden? Wie können Forschungskompetenzen gefördert und geprüft werden?

Diesen Fragen wird auf der Tagung Integrierte Evaluation der interdisziplinären Hochschullehre“

am 17. November 2017 von 10.00 – 16.00 Uhr,

in der Aula und im Musiktrakt KG 6 an der Pädagogischen Hochschule Freiburg

nachgegangen. Die durch den „Qualitätspakt Lehre“ geförderten Hochschulen Universität Freiburg, PH Freiburg, Universität Hohenheim und PH Heidelberg laden zu dieser vernetzenden Tagung  ein. Dabei steht die (Weiter-) Entwicklung und Gestaltung forschungsorientierter sowie interdisziplinärer Lehre auf dem Programm. Neben Impulsvorträgen wird besonderer Wert auf den gegenseitigen Austausch in den thematischen Workshops gelegt. Diese Tagung richtet sich primär an Lehrende. Weitere Informationen finden Sie im Tagungsflyer.

Bitte beachten Sie die Anmeldefrist: 13.10.2017

Hier geht´s zur Anmeldung.

Thema: News & Ausschreibungen | Schreiben Sie den ersten Kommentar

Workshops für Lehrende im Wintersemester 2017/2018

Donnerstag, 28. September 2017 | Autor/in: , , und 

Lesetipp_SemesterprogrammSoSe15Sie möchten Module reflektieren und weiterentwickeln, Ihre Methodenrepertoire erweitern, Lernprozesse mit dem LMS ILIAS begleiten, sich mit Möglichkeiten und Grenzen von virtuellen Klassenzimmern auseinandersetzen oder Ihre englisch-sprachige Lehre optimieren?

In der Übersicht über das umfangreiche Weiterbildungsangebot der Abteilung Hochschuldidaktik, der Abteilung E-Learning und des Sprachlehrinstituts werden Sie sicher fündig.

Abteilung Hochschuldidaktik –

Hochschuldidaktische Workshops

 

Im Wintersemester bietet die Abteilung Hochschuldidaktik folgende Workshops an:

Nähere Informationen zu den Workshops, dem hochschuldidaktischen Weiterbildungs- und Beratungsangebot, Angeboten für TutorInnen sowie zu Ihren Ansprechpartnern finden Sie auf der Homepage der Abteilung Hochschuldidaktik.

 

Angebote der Abteilung E-Learning

ILIAS Einführungsschulungen

ILIAS ist eine übersichtliche, einfach zu bedienende Open Source Lernplattform, die vielfältige Möglichkeiten bietet, Lehrveranstaltungen mit E-Learning-Elementen zu gestalten.

In der dreistündigen Einführung lernen Sie grundlegende Funktionalitäten von ILIAS kennen: eigenen Kursraum anlegen, strukturieren und verwalten, Dokumente/Materialien hochladen und erstellen, Kommunikations- und Kooperationstools anlegen (z. B. Wikis, Blog, Forum, Übungsgruppen), Teilnehmerverwaltung.

Die Schulungen richten sich an alle Mitarbeitende der Uni Freiburg (auch Hilfskräfte). Für die Teilnahme am Workshop ist unbedingt ein Uni-Mitarbeiter-Account notwendig. Mitarbeitende können diesen selbst beantragen unter: https://www.rz.uni-freiburg.de/services/uniaccount/uabeantrag/uamitarb

  • Mi, 04.10.2017, 9-13 Uhr
  • Do, 19.10.2017, 9-13 Uhr

Weitere Termine auf Nachfrage. Gerne bieten wir auch ILIAS-Einführungskurse für Kleingruppen ab 5 Personen an. Wenden Sie sich bei Interesse an: ilias@rz.uni-freiburg.de

Anmeldungen bitte über die Freiburger Akademie für Universitäre Weiterbildung.

 

Workshops für Lehrende im Rahmen des E-Learning-Qualifizierungsprogramms

  • Lernendenaktivierung mit ILIAS, Fr 10.11.2017 (Info)
  • Fragen, Testen, Üben – Lernprozesse mit ILIAS gestalten, Fr 24.11.2017 (Info)
  • Content Authoring: Erstellung von interaktiven Lehrmaterialien, Do/Fr 7.-8.12.2017 (Info)
  • Vom Hörsaal ins Netz: Möglichkeiten und Grenzen von virtuellen Klassenzimmern, Fr 12.01.2018 (Info)
  • E-Portfolios in der Lehre, Fr 26.01.2018 (Info)
  • Flipped Classroom in der Hochschullehre, Fr, 23.02.2018 (Info)

Die Workshops richten sich ausschließlich an Lehrende der Universität Freiburg und finden jeweils von 9 – 17 Uhr im Rechenzentrum statt. Bitte melden Sie sich bei Interesse online an.

Informationen zum E-Learning-Qualifizierungsprogramm finden Sie unter: http://www.rz.uni-freiburg.de/go/e-quali.

 

EMI – English Medium Instruction

 

Unsere Angebote richten sich an MitarbeiterInnen der Universität Freiburg, die aktuell oder in absehbarer Zukunft auf Englisch unterrichten werden.

Weitere EMI Angebote in WS

Unterrichtsbesuche bieten Lehrenden konstruktives Feedback zur Sprachverwendung und Kommunikationsstrategien für die englischsprachige Lehre.

Individuelles Training  bietet Lehrenden die Möglichkeit ihre sprachlichen und kommunikativen Fertigkeiten für die englischsprachige Lehre maßgeschneidert weiter zu entwickeln.

Institut spezifische Workshops bieten Lehrenden die Möglichkeit ihre sprachlichen und kommunikativen Fertigkeiten für die englischsprachige Lehre zusammen mit interessierten Kolleginnen weiter zu entwickeln.

Selbstlernmodule zu sieben verschiedenen Themen bieten Lehrenden die Möglichkeit ihre sprachlichen und kommunikativen Fertigkeiten für die englischsprachige Lehre autonom zu verbessern. Jedes Modul beinhaltet Video-Tutorials, Übungen oder Aufgaben, herunterladbares Material und weiterführende Links zu Artikeln oder Videos zur Vertiefung.

 

 

Thema: Lesetipps, News & Ausschreibungen | Schreiben Sie den ersten Kommentar

Kohärenz durch Vernetzung – das FACEfolio in der Freiburger Lehrerbildung

Dienstag, 19. September 2017 | Autor/in:

Ein Workshop im Rahmen des Kooperationsnetzwerkes FACE  für alle Lehrenden in der Lehrerbildung

Datum:                        24.11.2017, 9:00 – 17:00 Uhr

Ort:                             Bismarckallee 22, Räume 1+2

Organisationsteam:    AG Portfolio[1] der QLB-Maßnahme „Lehrkohärenz“

Zielgruppe:                 Alle in der Lehrerbildung Lehrende der PH und Uni Freiburg

Der Workshop kann auf das Baden-Württemberg Zertifikat für Hochschuldidaktik angerechnet werden.

Konzept und Funktion des FACEfolios

Eine nachhaltige Entwicklung professioneller Kompetenz erfordert kohärente Studienstrukturen und -angebote. Vor diesem Hintergrund haben wir im Rahmen von FACE (Freiburg Advanced Center of Education) das FACEfolio konzipiert, ein hochschul- und studienphasenübergreifendes E-Portfolio für den Standort Freiburg. Es unterstützt die Studierenden durch fächerübergreifende Lernaufgaben darin, zu erkennen, wie fachwissenschaftliche, fachdidaktische und bildungswissenschaftliche Studieninhalte zusammen­hängen und in der schulischen Praxis angewandt werden können. Das FACEfolio dient Studierenden also bei der selbstgesteuerten Konstruktion von Kohärenz.

Den Kern des Portfolios bilden Lernaufgaben, die Studierende dazu anregen, fachwissenschaftliche Studieninhalte mit fachdidaktischen und bildungswissenschaftlichen Konzepten zu verbinden. Eine solche die Wissensbereiche verbindende Lernaufgabe zur zentralen Tätigkeit des „Erklärens“ kann z.B. darin bestehen, dass Studierende eine Erklärung zu einem schulisch relevanten fachlichen Inhalt formulieren (für Schüler*innen als Zielgruppe). Dabei werden die Studierenden aufgefordert, zu beachten, welche Aspekte aus fachwissenschaftlicher Perspektive in der Erklärung erwähnt werden sollten und zugleich, welche Veranschaulichungen (Analogien, Metaphern) fachdidaktisch angemessen und / oder welche allgemeinen Prinzipien der Konstruktion lernförderlicher Erklärungen (z.B. Anknüpfung an das Vorwissen, sprachliche Kohäsion) aus bildungswissenschaftlicher Perspektive zu berücksichtigen sind. Werden die Studierenden zusätzlich aufgefordert, etwa im Orientierungspraktikum oder im Schulpraxissemester (ISP) zu beobachten, inwiefern Lehrkräfte im Unterricht die genannten fachdidaktischen und bildungswissenschaftlichen Prinzipien des Gebens von Erklärungen realisieren, wäre dies eine Theorie und Unterrichtspraxis verbindende Lernaufgabe.

Interdisziplinäre, „vernetzende“ Lernaufgaben zeichnen sich bereits in der Phase ihrer Erstellung durch eine kooperative, fächerübergreifende Konzeption aus. So erfordert die Ausarbeitung der intendierten Aufgabenformate, welche die Studierenden im Sinne des Kohärenzgedankens zur selbstgesteuerten Vernetzung der Wissensbereiche anregen sollen, dass die entsprechenden Lernaufgaben „trilateral“ bzw. mindestens „bilateral“ entwickelt werden, d.h. in Tridems bzw. Tandems aus Bildungswissenschaft, Fachdiaktik und / oder Fachwissenschaft.

Zielsetzungen des Workshops

Nach dem Workshop sind Sie mit den Grundsätzen des Freiburger Portfolio-Ansatzes und den Prinzipien der Konstruktion vernetzender Lernaufgaben vertraut. In einer interdisziplinären Kooperation mit Kolleg*innen aus Fachwissenschaft, Fachdidaktik oder Bildungswissenschaft haben Sie erste Lernaufgaben / Ansätze für Ihren Fachbereich entwickelt.

Agenda des Workshops  

Im Hinblick auf ein gemeinsames Portfolio in der Lehrerbildung möchten wir das FACEfolio-Konzept gerne gemeinsam mit Ihnen diskutieren, Lernaufgaben konzipieren und Umsetzungsprinzipien weiterentwickeln. Die Veranstaltung gliedert sich dementsprechend in drei Phasen:

  • Einführung: Zunächst wird Prof. Dr. Matthias Nückles (Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Freiburg) Sinn und Zweck von Portfolios im Allgemeinen und die Idee des FACEfolios im Besonderen einführend darstellen. Anschließend werden exemplarisch bereits erprobte Portfolioansätze und konkrete Lernaufgaben vorgestellt (Biologie: Dr. A. Liefländer, Romanistik: Jun.-Prof. Dr. K. Zaki / StR‘in L. Lösch, Theorie-Praxis-Verzahnung: Prof. Dr. M. Nückles).
  • Kleingruppenarbeit: Im Rahmen von Tandems bzw. Tridems bestehend aus Vertreter*innen der Fachwissenschaft und/oder Fachdidaktik und/oder Bildungwissenschaft werden Lernaufgaben für das FACEfolio konzipiert.
  • Gemeinsame Diskussion zur Weiterentwicklung und Verankerungen des FACEfolios in den Fachbereichen.

Anmeldung

Das Workshop-Angebot richtet sich an alle interessierten Kolleg*innen der Pädagogischen Hochschule und Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, die an der Lehrerbildung beteiligt sind. Bei Interesse melden Sie sich bitte bis spätestens 07.11.2017 unter  FACEfolio-workshop@face-freiburg.de an. Selbstverständlich können Sie sich auch mit Fragen oder Anregungen jederzeit an die genannte Emailadresse wenden. Falls Sie bereits vorab konkrete Ideen haben, welche Lehrveranstaltungen Sie mittels des FACEfolios vernetzen möchten, können Sie sich gerne im Tandem oder Tridem zum Workshop anmelden. Wenn Sie Ihre Lehrveranstaltung mit einer bildungswissenschaftlichen vernetzen möchten, übernimmt Prof. Dr. Matthias Nückles während des Workshops den entsprechenden „Tandem-Part“.

Umsetzungsbeispiel: Bildungswissenschaft (BiWi) – Romanistik
(Basis: Lehramtsoption im polyvalenten 2-HF-Bachelor)

Maja Muster studiert den polyvalenten 2-Hauptfach-Bachelor mit der Fächerkombination Französisch / Spanisch. Sie möchte Lehrerin werden. Deshalb belegt sie die „Lehramtsoption Gymnasium“ (10 ECTS BiWi + 5 ECTS Fachdidaktik Fach 1 + 5 ECTS Fachdidaktik Fach 2), deren Kurse durch die Abstimmung von Kompetenzzielen und Lehr-Lern-Formaten aufeinander bezogen (und digital verlinkt) sind: Kollegial und interdisziplinär entwickelte Lernaufgaben, die fachdidaktische und bildungswissenschaftliche Facetten aus unterschiedlichen Veranstaltungen verbinden, fördern so die Vernetzung unterschiedlicher Wissensbereiche und -arten:

 

Abb.: Basis des E-Portfolios: Lernaufgaben in der Lehramtsoption des B.A.

Neben den interdisziplinären Lernaufgaben, die den Kern des E-Portfolios bilden, tragen auch damit verbundene Peer Feedback-Ansätze und flexibel einsatzbare Kurstagebuchformate dazu bei, die individuelle Wissensintegration und Reflexion ausgehend vom jeweiligen Vorwissen zu unterstützen. Die entsprechenden Ansätze im Lehramtsoptionsbereich des Bachelors sind dabei als Grundlage für weitere Studien- bzw. Ausbildungsabschnitte zu sehen. Entscheidet sich M. Muster nach Abschluss des Bachelorstudiengangs schließlich für den konsekutiven Master of Education am Standort Freiburg, so wird das E-Portfolio sie auch in den Theorie- und Praxisphasen des M. Ed. mit komplementären Vernetzungsformaten (v.a. kursbezogene und -übergreifende Lernaufgaben, Lerntagebuch) begleiten und als Teil ihrer abschließenden mündlichen Modulprüfung (des Moduls „Integrierter Professionsbereich“ im letzen Semester des M.Ed. ) in ihre Endnote miteinfließen.

[1] Prof. Dr. M. Nückles, C. Klein, C. Burkhart, M. Graichen, Dr. A. Liefländer,  StR’in L. Lösch, Jun.-Prof. Dr. K. Zaki.

Thema: News & Ausschreibungen | Schreiben Sie den ersten Kommentar

New e-learning resource for teaching in English

Freitag, 15. September 2017 | Autor/in:

The English Medium Instruction (EMI) team has launched a new e-learning resource dedicated to writing skills for teaching in English. The resource addresses five topics:  teaching statements, catchy course descriptions, transparent syllabi, handouts/exercise sheets, and written feedback for students. Target groups are those new to teaching in English as well as more experienced teachers seeking feedback on existing materials in English.

Each topic contains a mix of video tutorials, review questions, and language handouts. The course page allows participants to electronically submit samples of new or existing pieces of teaching-related writing and receive feedback on clarity and language accuracy. Use this opportunity to fine-tune teaching-related writing skills before the upcoming winter term.

Figure: Course home page

In addition, six e-modules for teaching in English are available as autonomous e-learning resources. Each module aims to raise awareness of and impart communicative strategies for language use in the multilingual, multicultural classroom. The e-modules contain video tutorials, authentic clips of teaching in English with embedded questions, and extra resources (language handouts, self-study templates to reflect, links to pertinent articles/videos).

Beyond these e-learning resources, teachers can also receive feedback on language use in their English-taught classes or attend one of our workshops. To find out more, simply visit our website or contact us at emi@sli.uni-freiburg.de or 203-8962.

Good luck for winter semester 2017/18
The EMI team

 

Thema: News & Ausschreibungen | Ein Kommentar Hier wird schon diskutiert

„Fit in das Tutorat” – Workshops für Tutor*innen

Mittwoch, 13. September 2017 | Autor/in:

Die Abteilung Hochschuldidaktik bietet auch im Wintersemester im Rahmen des MWK-geförderten Projektes „Strukturmodelle der Studieneingangsphase“ interdisziplinäre und auf Anfrage auch fachspezifische Workshops für Tutor*innen in der Studieneingangsphase (Semester 1-3) an.

 

 

Der eintägige Workshop „Fit in das Tutorat“, der die Tutor*innen optimal auf die bevorstehenden didaktischen Aufgaben vorbereitet, wird im Wintersemester zunächst zweimal angeboten:

  • Freitag, 13.10.17, von 09:00 – 16:30 Uhr

und

  • Freitag, 20.10.17, von 09:00 – 16:30 Uhr.

Nähere Informationen können Sie der Homepage oder unserem Flyer entnehmen.

Zudem bieten wir auf Anfrage einen halbtägigen Workshop für Lehrende an, um die eigene Betreuungspraxis und den lernförderlichen Einsatz von Tutoraten in der Studieneingangsphase zu reflektieren und Strategien zur Verzahnung von Lehrveranstaltung und Tutorat zu erarbeiten.

Wenn in Ihrem Bereich Interesse an fachspezifischen Workshops für Tutor*innen und/oder Lehrende besteht, können Sie sich gerne an Anne Lickert wenden.

 

gefördert durch:

 

 

Thema: News & Ausschreibungen | Schreiben Sie den ersten Kommentar

Ausschreibung: dezentrales Studierendenvorschlagsbudget

Freitag, 1. September 2017 | Autor/in:

Seit dem Haushaltsjahr 2016 wird jährlich das Studierendenvorschlagsbudget (SVB) –  hervorgegangen aus den ehemaligen Qualitätssicherungsmitteln – vergeben. Der Großteil des Geldes, etwa 1,1 Mio. €, wird auf Vorschlag der verschiedenen Fachschaften vergeben. Die Gelder werden auf diese anhand der den Fächern zugeordneten VZÄ verteilt.

Die Gelder sind dafür vorgesehen, die Lehre in den entsprechenden Fächern zu verbessern. Um sinnvolle Vergabemöglichkeiten zu finden, arbeiten die Fachschaften meist mit den entsprechenden Instituten eng zusammen. Manche Fachschaften schreiben die Mittel auch fachbereichsintern aus.

Sollten Sie einen Vorschlag für die Vergabe oder Fragen haben, wenden Sie sich gerne an die Ihnen zugeordnete Fachschaft. Der ausgearbeitete Fachbereichsvergabevorschlag muss bis zum 15. September 2017 bei dem zentralen SVB-Gremium eingegangen sein. Das dem Fachbereich zugeordnete Budget und weitere Details zu Vorgaben bezüglich des Verwendungszwecks etc. finden Sie auf der Homepage des StuRa unter www.stura.org/svb.

Thema: News & Ausschreibungen | Schreiben Sie den ersten Kommentar

Kennen Sie FREDDIE?

Freitag, 18. August 2017 | Autor/in:

Aktuell wird im Rahmen des Instructional Development Awards (IDA) die linguistische Sammlung FRED (Freiburg English Dialect corpus) zu einer multimedialen Lehr -und Lernplattform unter dem Namen FREDDIE weiterentwickelt.

FRED ist eine am Englischen Seminar der Universität Freiburg aufgebaute Datenbank – die größte ihrer Art weltweit – mit Transkripten und 300 Stunden Audiomaterial für Dialekte des Englischen aus mehr als 40 Counties in England, Wales und Schottland. Auf Basis dieser authentischen Daten wird das Online-Portal FREDDIE zusätzliche Materialien und viele neue Funktionen zur Verfügung stellen. Studierende werden in die Lage versetzt, eigenständig Forschungsprozesse von der Datenaufbereitung über die formale und statistische Analyse bis hin zur Präsentation der Ergebnisse detailliert nachzuvollziehen und nachzuerleben. FREDDIE wird frei über das Internet zugänglich sein und dadurch nicht nur forschungsorientiertes Lehren und Lernen in der Freiburger Anglistischen Sprachwissenschaft, sondern auch im weltweiten Studium ermöglichen.
Folgendes Video gibt einen Einblick in den aktuellen Projektstand von FREDDIE:

FREDDIE-Zwischenbericht

 

 

 

 

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Englischen Seminars.

Thema: IDA-Projekte, News & Ausschreibungen | Schreiben Sie den ersten Kommentar

„Wozu diskutieren wir hier eigentlich? Diskussionen in der Lehre gezielt einsetzen und nutzen“

Montag, 14. August 2017 | Autor/in:

Lehrbeauftragtenrunde des ZfS am 18. Juli 2017 mit einem didaktischen Impuls

Das diesjährige Lehrbeauftragten-Treffen des Zentrums für Schlüsselqualifikationen (ZfS) im Peterhofkeller hat für das Thema Diskussionen und Lehrgespräche in der eigenen Lehre sensibilisiert. Gerade in den interaktiv ausgelegten Veranstaltungen profitieren Lehrbeauftragte von der systematischen Herangehensweise an das Thema. PD Dr. Ulrike Hanke hat mit Ihrem didaktischen Impuls Sinn und Zweck von Diskussionen in den Mittelpunkt gestellt und über unterschiedliche didaktische Zielsetzungen im Umgang mit diesen informiert.

Bei jedem Diskussionstyp werden die Studierenden auf andere Art zum Lernen aktiviert. Während die Studierenden in der Lerndiskussion über gelenkte Gesprächsrunden neues Wissen erarbeiten, Verständnis sichern und Kerninformationen herausarbeiten, decken sie in der Problemlösediskussion unterschiedliche Lösungswege auf und arbeiten sehr stark fallbezogen.

Die Reflexion eines Gesprächsverlaufs mit ihrer Dynamik ist Kern der dritten Variante, der  sogenannten „Let’s dance“-Diskussion. Die Studierenden analysieren in Form einer Metadiskussion, welche Faktoren eine konstruktive Gesprächskultur fördern und welche Faktoren die ergebnisorientierte Zusammenarbeit erschweren. Das eigentliche Diskussionsthema tritt in den Hintergrund.

Mit diesem geschärften Wissen können die Dozentinnen und Dozenten des ZfS zielorientiert und interaktiv Gesprächsrunden mit den Studierenden initiieren und zur Kompetenzentwicklung anregen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der ZfS-Homepage.

Thema: News & Ausschreibungen | Schreiben Sie den ersten Kommentar