Informationsportal Lehre – schnell und direkt Infos rund um das Thema Lehre bekommen

Mittwoch, 13. Dezember 2017 | Autor/in:

Seit dem 30.11. 2017 ist es online – das Informationsportal Lehre. Geschaffen wurde es, um die vielen Informationen, die es an vielen verschiedenen Stellen an der Universität zum Thema Lehre gibt, übersichtlich und thematisch gruppiert an einem Ort zu präsentieren.  Ob es um „Lehre & Prüfen“, „Beraten & Betreuen“ oder „Karriereförderung & Weiterbildung“ geht – das Informationsportal Lehre hält hierzu relevante Informationen speziell für Lehrende an der Universität Freiburg, aber auch für andere Personen, die mit dem Thema Lehre betraut sind, bereit.  Weitere thematische Kategorien, in denen Informationen vorhanden sind, sind „Innovation & Fördermöglichkeiten“, „Evaluation & Qualitätsentwicklung“, „Verwaltung & Rechtliches“, sowie „Materialien, Infrastruktur & Sonstiges“.

In eigener Sache: Im „Notizblog Lehre“ sehen Sie auf der Startseite des Informationsportal Lehre die aktuellen Nachrichten und Informationen zum Thema Lehre aus der Impulswerkstatt Lehrqualität. In Kürze wird die Impulswerkstatt komplett in das Informationsportal Lehre „umziehen“ und unter dem neuen (und kürzeren!) Namen „Notizblog Lehre“ firmieren, so dass auch hier die relevanten und aktuelle Informationen zur Lehrentwicklung an einem Ort zur Verfügung stehen.  Ansprechpartner wird – wie auch bei der Impulswerkstatt Lehrqualität – weiterhin die Abteilung Lehrentwicklung sein.

Am Informationsportal Lehre wird weitergebaut: Ca. 20 weitere Informationsblöcke – z.B. über das Angebot der UB zur Beschaffung von Literatur oder Bereitstellung von Semesterapparaten – sind bereits in Vorbereitung. Da der Bereich  „Lehre“ aber viele Facetten hat und sehr dynamisch ist, wird es noch viele Informationen geben, die momentan noch nicht im Informationsportal Lehre repräsentiert sind.

Deswegen bitten wir: Nutzen Sie das Informationsportal Lehre und geben Sie uns Ihr Feedback, insbesondere hinsichtlich weiterer Themen oder Informationsblöcke, die Sie gerne im Informationsportal Lehre sehen würden. Ihr Feedback nehmen  die beiden Abteilungen, die das Projekt Informationsportal Lehre verantworten, gerne entgegen:

Die Abteilung Wissensmanagement: Dr. Reiner Fuest (reiner.fuest@zv.uni-freiburg.de; Tel.:203-5012)

Die Abteilung Lehrentwicklung: Dr. Schmidt-Gess (guenter.schmidt-gess@zv.uni-freiburg.de; Tel.:203-9089) und Dr. Tanja Krämer-McCaffery (tanja.kraemer-mccaffery@zv.uni-freiburg.de, Tel.: 203-97558)


 

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Ausschreibung: Ars legendi-Fakultätenpreis Rechtswissenschaften

Donnerstag, 7. Dezember 2017 | Autor/in:

Für das Engagement in der Hochschullehre in den Rechtswissenschaften wird der Ars legendi – Fakultätenpreis mit 15.000 € ausgelobt. Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, der Deutsche Juristen-Fakultätentag und das Kompetenzzentrum für juristisches Lernen und Lehren (Universität zu Köln) vergeben gemeinsam diesen Preis für exzellente Hochschullehre.

Im Blickfeld stehen
• Curricula oder curriculare Elemente
• Lehrmethoden
• Lehr- und Lernmaterialien
• Prüfungsmethoden
• Beratungs- und Betreuungskonzepte
• sonstige Maßnahmen zur Verbesserung der Lehre und der Prüfungen

Details zur Ausschreibung finden Sie auf der Seite des Stifterverbandes unter Ars legendi Fakultätenpreis

Der Ars legendi Preis wird an eine Einzelpersönlichkeit vergeben. Vorschläge können von allen Mitgliedern des Deutschen Juristen-Fakultätentages oder von den Fachschaften eingereicht werden. Auch Eigenbewerbungen sind zulässig. Der Bewerbungsschluß ist der 19. Januar 2018.

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Hochschuldidaktik-Frühstück mit Tino Endres – „Lernkompetenzen der Studierenden fördern – Das adaptive online Lerntool „ELIS““

Dienstag, 5. Dezember 2017 | Autor/in: und 

Die Fähigkeit zum selbstgesteuerten Lernen ist eine wichtige Voraussetzung für ein erfolgreiches Studium. Doch oftmals fehlt Studierenden das Wissen über geeignete Lernstrategien und die Reflektion von Lernerfahrungen. Im Rahmen des Hochschuldidaktik-Frühstücks wird Tino Endres (Institut für Psychologie) das online Lerntool ELIS (IDA-Projekt „Erfolgreich Lernen im Studium“) vorstellen, das speziell dafür entwickelt wurde, das Lernen von Studierenden effizienter und effektiver zu gestalten und sie beim Aufbau geeigneter Lernstrategien zu unterstützen.

Das Hochschuldidaktik-Frühstück findet am Freitag, 15.12.17, von 9-11 Uhr in der Bismarckallee 22 (1. OG) statt. Weitere Infos sowie die Anmeldung finden Sie auf den Seiten der Abteilung Hochschuldidaktik.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

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Ausschreibung: Ars legendi-Fakultätenpreis Mathematik und Naturwissenschaften

Freitag, 1. Dezember 2017 | Autor/in:

Für das Engagement in der Hochschullehre in Mathematik sowie naturwissenschaftlichen Fächern wird der Ars legendi – Fakultätenpreis mit jeweils 5.000 € ausgelobt. Der Stifterverband, die Deutsche Mathematiker-Vereinigung, die Deutsche Physikalische Gesellschaft, die Gesellschaft Deutscher Chemiker und der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland vergeben diesen Preis. Thematisch richtet sich der Preis an folgende Disziplinen:

  • Biowissenschaften,
  • Chemie,
  • Mathematik und
  • Physik.

Ein Anreiz, der besonders die Nachwuchs-Förderung betrifft. Details zur Ausschreibung stehen auf der Seite des Stifterverbandes unter Ars legendi-Fakultätenpreis.

Fakultäten, Fachschaften oder lokale Vertretungen von Fachgesellschaften können sich bis zum 10. Januar 2018 bewerben. Ebenso sind Eigenbewerbungen möglich.

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Die wirtschaftliche und soziale Lage der Studierenden: Auswertung der 21. Sozialerhebung für den Hochschulstandort Freiburg

Dienstag, 28. November 2017 | Autor/in: , und 

Die Sozialerhebung ist eine Langzeituntersuchung zur wirtschaftlichen und sozialen Lage Studierender in Deutschland. Sie wird alle drei Jahre vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) im Verbund mit dem Deutschen Studentenwerk und mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durchgeführt. Die aktuelle 21. Erhebung fand im Sommersemester 2016 statt, im Sommer dieses Jahres wurden die Ergebnisse veröffentlicht.[1] Für die Universität Freiburg liegt ein gesonderter Bericht vor.[2] 335 Studierende aus Freiburg haben sich an der Sozialerhebung beteiligt, es nahmen 174 Frauen und 158 Männer teil[3], die sich in Bachelor-, Staatsexamens-, und Masterstudiengängen befinden. 95% der befragten Studierenden besitzen die deutsche Staatsbürgerschaft. Die Sozialerhebung zielt auf die wirtschaftliche und soziale Lage der Studierenden, wozu u.a. die Wohnsituation, die Finanzierung des Lebensunterhalts, aber auch die Essgewohnheiten gehören.

Der Wohnungsmarkt in Freiburg gehört deutschlandweit zu den angespanntesten. Von den Studierenden, die die langwierige Suche hinter sich haben, wohnen mehr als vier Fünftel direkt am Hochschulort. Die häufigste Wohnform bilden hierbei die Wohngemeinschaften (35%). Ebenso viele Studierende wohnen gemeinsam mit ihrem bzw. ihrer Partner_in (18%) oder allein (17%) in einer eigenen Wohnung. Jeder Fünfte gibt an, in einem studentischen Wohnheim zu leben. 

Abb.1: Wohnform der Studierenden am Hochschulort (Auszählung Uni Freiburg)

Die Entscheidung für die gewählte Wohnsituation wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. In Freiburg sind die wichtigsten Entscheidungsgründe die Nähe zur Hochschule (64%), eine angemessene Größe des Wohnraums (64%), eine gute Verkehrsanbindung (59%) sowie eine günstige Miete (55%). Nicht unterschätzt werden darf die brisante Situation am Freiburger Wohnungsmarkt, die den Auswahlrahmen der Studierenden merklich einschränkt: 45% stimmen der Aussage zu, sie hätten letztlich nichts anderes gefunden – im Bundesschnitt äußert sich nur jeder Vierte entsprechend.

Abb. 2: Gründe für gegenwärtige Wohnsituation (Auszählung Uni Freiburg)

Die Wohnsituation wird – erkennbar an der überdurchschnittlichen Zustimmung zum Einfluss des Mietpreises (35% stimmen „voll und ganz zu“) – auch durch die finanzielle Ausstattung der Studierenden determiniert. Die Sozialerhebung erfasst daher Art und Höhe der Einnahmen[4], mit denen Studierende ihre Lebenshaltungskosten bestreiten. Den Freiburger Studierenden stehen durchschnittlich 953 € im Monat zur Verfügung, etwas mehr als der deutschlandweite Mittelwert (918 €). Der größte Teil der Studierenden wird finanziell durch die Eltern unterstützt (92%), die in barer und/oder unbarer Form durchschnittlich 628 EUR im Monat an ihre Kinder weitergeben. Knapp zwei Drittel der Studierenden (63%) haben einen eignen Verdienst aus Tätigkeiten während des Studiums und erwirtschaften auf diese Weise durchschnittlich 328 EUR pro Monat. Für viele Studierende besteht eine typische Woche während der Vorlesungszeit damit nicht nur aus wissenschaftlicher Lektüre, Forschung und Diskussion, sondern auch aus durchschnittlich 7 Stunden Erwerbsarbeit. Auffällig ist der Verdienstunterschied zwischen den Geschlechtern: Studenten erhalten im Schnitt 100 EUR mehr im Monat als Studentinnen.

Abb. 3: Inanspruchnahme von Finanzierungsquellen (Auszählung Uni Freiburg)

Die Lebenshaltungs- und Studienkosten der Studierenden sind ein weiterer Betrachtungsgegenstand der Sozialerhebung. Den mit Abstand höchsten monatlichen Betrag wenden Freiburger Studierende für Miete einschließlich Nebenkosten auf, die Mietausgaben belasten die Studierenden im Schnitt mit 352 EUR pro Monat. Damit liegt Freiburg auf dem 11. Platz der deutschlandweiten Rangfolge der Hochschulstädte nach Höhe der monatlichen Ausgaben für Miete und Nebenkosten.[5] Auf die Mietausgaben folgen an zweiter Stelle die Ausgaben für Ernährung, in die die Freiburger Studierenden im Mittel 193 EUR pro Monat investieren. Direkt mit dem Studium hängen die Ausgaben für Lernmittel zusammen, die durchschnittlich 21 EUR betragen.

Abb. 4: Ausgewählte Ausgabepositionen (Auszählung Uni Freiburg)

Der Großteil der Freiburger Studierenden scheint mit den zur Verfügung stehenden Finanzmitteln zurecht zu kommen: Sieben von zehn Befragten geben an, dass die Finanzierung ihres Lebensunterhalts während des Studiums sichergestellt sei (71%); drei Viertel der Befragten äußern, sie verfügten über ausreichend finanzielle Mittel, um ihre monatlichen Ausgaben zu decken (75%). Dessen ungeachtet sei auch auf die 15% der Freiburger Studierenden verwiesen, die anführen, zurzeit finanzielle Schwierigkeiten zu haben. Die Auswertung der bundesweiten Ergebnisse der Sozialerhebung zeigt, dass sich die Bewertung der finanziellen Situation in Abhängigkeit des höchsten Bildungsstands der Eltern erheblich unterscheidet. So offenbart beispielweise der Zustimmungsgrad zur Aussage, die Finanzierung des Lebensunterhalts während des Stu­diums sei sichergestellt, „merkliche herkunftsspezifische Differenzen“[6]: Während Studierende aus einem niedrig gebildeten Elternhaus ihre Finanzierungssituation zu 51% als gesichert bewerten, gilt dies für Studierende der Herkunftsgruppe „hoch“ zu 81%.

Das Budget, das die Studierenden für Ernährung ausgeben, fließt in Teilen in das Angebot der verschiedenen Mensen in Freiburg. Vier von fünf Studierenden (81%) geben an, die Mensa im Laufe einer typischen Woche während des Semesters zu nutzen. Die Hälfte der Mensagänger und Mensagängerinnen können dabei als Stammgäste gelten, nehmen sie doch mindestens drei Mittagsmahlzeiten in der Woche in einer der Mensen zu sich. Die Freiburger Mensen überzeugen die Studierenden vor allem durch das Preis-Leistungs-Verhältnis: 77% sind damit (sehr) zufrieden, im bundesweiten Schnitt antworten nur 63% entsprechend. Knapp die Hälfte der Studierende (48%) stellt die Auswahl- und Kombinationsmöglichkeiten der Mensagerichte positiv heraus. Dem Mensen oft anhaftenden (Vor-)Urteil, geschmacklich ausbaufähig zu sein, kann sich eine relative Mehrheit der Freiburger Studierenden nicht anschließen: 43% sind (sehr) zufrieden mit dem Geschmack des Essensangebots der Mensen.

Abb. 5: Zufriedenheit mit Aspekten des Mensaangebots (Auszählung Uni Freiburg)

Den „grünen Ruf“, der Freiburg und seinen Studierenden nachgesagt wird, kann die Sozialerhebung bestätigen. Ein Drittel der Studierenden ist vegetarisch orientiert (34%), worunter auch das Fünftel der Freiburger Studierenden fällt, das sich voll und ganz vegetarisch ernährt (20%). Weiter bleibt sich die „Fahrradstadt Freiburg“ auch in der Sozialerhebung treu: Für den Weg zwischen Wohnung und Universität nehmen im Sommer 60%, im Winter immerhin noch 42% das Rad. Bemerkenswert ist die Fahrradquote nicht nur absolut, sondern auch im bundesweiten Vergleich: Deutschlandweit ist der Anteil der Rad fahrenden Studierenden im Sommer nur halb so groß (31%) wie in Freiburg und umfasst im Winter gerade einmal 14% der Studierenden.

Weitere Ergebnisse und Hintergründe der Sozialerhebung können hier eingesehen werden:

Das Team der Zentralen Befragungen der Universität Freiburg ist für verschiedene hochschulweite Befragungsprojekte, wie die Befragung der Studierenden und die Befragung der Absolventinnen und Absolventen[7], verantwortlich. Kontakt zur Abteilung sowie weitere Informationen zu den Befragungen unter: www.uni-freiburg.de/go/befragungen.

 

Quellen:

[1] Middendorff, E., Apolinarski, B., Becker, K., Bornkessel, P., Brandt, T., Heißenberg, S. & Poskowsky, J. (2017). Die wirtschaftliche und soziale Lage der Studierenden in Deutschland 2016. 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks – durchgeführt vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung. Berlin: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

[2] Diesselben (FN 1), Randauszählung zur 21. Sozialerhebung für deutsche und bildungsinländische Studierende für die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau.

[3] Differenzierung nach Geschlecht: Die Antwortoption „möchte/kann mich keinem der beiden Geschlechter zuordnen“ wird aufgrund zu geringer Fallzahlen nicht ausgewiesen. Entsprechend errechnet sich aus den Fallzahlen für die Antwortoptionen „weiblich“ und „männlich“ nicht die Gesamtfallzahl.

[4] Um nun die Einnahmesituation der Studierenden anhand vergleichbarer Kennziffern darstellen zu können, werden ausschließlich Studierende in die Analyse einbezogen, die alleine wohnen bzw. wirtschaften und hinsichtlich ihrer Studiensituation miteinander vergleichbar sind. Vgl. Middendorff, E. et al. (FN 1), S. 39.

[5] Vgl. Middendorff, E. et al. (FN 1), S. 51. Die 21. Sozialerhebung weist Hochschulstandorte mit Angaben von mindestens 100 Studierenden und einer Einwohnerzahl >10.000 aus, in der Summe 60 Hochschulstandorte.

[6] Für Zitat und Daten vgl. Middendorff, E. et al. (FN 1), S. 47.

[7] Die Befragung der Absolventinnen und Absolventen befindet sich derzeit in der Feldphase (November 2017 bis Februar 2018). Informationen zur Absolvent_innenbefragung unter http://blog.lehrentwicklung.uni-freiburg.de/2017/11/befragung-der-absolventinnen-und-absolventen-im-verbundprojekt-baden-wuerttembergische-absolventenstudie/.

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Projekt „Weiter in Südbaden“ fördert Medizinethik-Weiterbildung

Dienstag, 21. November 2017 | Autor/in: und 

Der erstmals verliehene, mit 70.000 Euro dotierte Continuing Education Development Award 2017 – kurz CEDA –  fördert die Entwicklung einer berufsbegleitenden Weiterbildung zum Thema „Medizinethik“.

Die drängendste Frage im medizinischen Alltag lautet heute oft nicht mehr: Was können wir alles tun? Sondern: Wollen wir alles, was wir können? Im Kern geht es dabei weniger um medizinische als vielmehr um ethische Aspekte. Ihre Beantwortung vor dem Hintergrund der vielen Einzelfälle des ärztlichen und medizinischen Alltags ist häufig sehr anspruchsvoll, zumal der Zeit- und Handlungsdruck kaum Raum für ausgewogene Entscheidungen lassen. Darüber hinaus fehlt vielen Beschäftigten im Gesundheitswesen das Hintergrundwissen, um eigene Prinzipien und Lösungswege zu entwickeln, die von Kollegen, Vorgesetzten, Patienten und Angehörigen mitgetragen werden können. Hier setzt das geplante Weiterbildungsangebot an. Es soll Führungskräfte aus dem Gesundheitswesen in die Lage versetzen, die zunehmenden ethischen Herausforderungen im Spannungsfeld von Patientenwohl, ärztlichem Selbstverständnis, technischem Fortschritt und Ökonomisierung zu analysieren und zu bewältigen.

Das didaktische Konzept ist ganz auf die komplexen und oft interdisziplinären Fragestellungen der Weiterbildung zugeschnitten: Jedes Seminar wird von einer Doppelspitze geleitet, bei der jeweils ein/e Dozent/in aus der Wissenschaft und aus der Praxis ihre Erfahrungen und Perspektiven ergänzen. Damit wird es möglich, ethische Hintergründe und Neuigkeiten aus der medizinischen Forschung mit drängenden Fragen aus der ärztlichen Praxis, Pflege, Klinikleitung sowie aus Krankenkassen und Medizintechnik zu verbinden. Zudem werden konkrete ethische Konfliktsituationen gemeinsam mit professionellen Schauspielerinnen und Schauspielern erarbeitet. Argumentationsfähigkeit und Auftreten der Teilnehmenden werden sich dadurch wirksam verbessern.

Die Wissenschaftliche Weiterbildung schließt mit einem international anerkannten Certificate of Advanced Studies (CAS) ab. Mit ihr wird eine Lücke in der südwestdeutschen Bildungslandschaft geschlossen: Sowohl in Südbaden als auch in der angrenzenden Nordschweiz existiert bislang kein vergleichbares Angebot.

Im April 2019 will das Team um Dr. Philippe Merz von der Freiburger Thales-Akademie für Wirtschaft und Philosophie mit dem Angebot an den Start gehen. Seitens der Universität Freiburg sind Prof. Dr. Hans-Helmuth Gander, Direktor des Husserl-Archivs und Dekan der Philosophischen Fakultät, und Prof. Dr. Christoph Borner, Institut für Molekulare Medizin und Zellforschung, beteiligt. Die Hochschule Furtwangen ist mit Prof. Dr. Ulrike Salat, Fakultät Medical and Life Sciences, und Prof. Dr. Folker Wenzel, Fakultät Medical and Life Sciences und Studiendekan Technical Physician, vertreten.

Der CEDA wird vom Kooperationsprojekt „Weiter in Südbaden“ vergeben. An dem Vorhaben, dessen Federführung bei der Universität Freiburg und der Hochschule Furtwangen liegt, wirken acht Hochschulen aus der Region Oberrhein-Schwarzwald mit. Ziel ist es, einen Weiterbildungsverbund zu schaffen, um die Angebote der Partner zu bündeln und die Sichtbarkeit zu erhöhen. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und der Europäische Sozialfonds der Europäischen Union fördern das Vorhaben seit Januar 2016 bis Ende 2020.

Der CEDA prämiert Projekte zum Auf- und Ausbau von hochschul- und fächerübergreifenden Weiterbildungsangeboten. Im Fokus stehen zwei Kriterien: Es soll in der Weiterbildung möglich sein, unterschiedliche Bausteine zu kombinieren, sodass das Angebot vielfältiger wird, und einheitliche Abschlüsse sollen Transparenz, Vergleichbarkeit und hohe Qualitätsstandards sicherstellen. Beide Kriterien finden sich in den Anforderungen der gestuften Weiterbildungsabschlüsse Certificate of Advanced Studies (CAS) und Diploma of Advanced Studies (DAS) wieder. Auf den Preis können sich alle Mitglieder von „Weiter in Südbaden“ bewerben – sowohl Einzelpersonen als auch Teams. 2017 wurden sieben Projektvorhaben eingereicht, die nächste Ausschreibung ist 2018 geplant.

Informationen zu „Weiter in Südbaden“

www.weiterbildung.uni-freiburg.de/Projekte/WIS

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Befragung der Absolventinnen und Absolventen im Verbundprojekt „Baden-Württembergische Absolventenstudie“

Dienstag, 14. November 2017 | Autor/in: und 

Der berufliche Verbleib der Absolventen und Absolventinnen ist von großem Interesse sowohl für die Hochschulforschung als auch für jede einzelne Hochschule. Insbesondere die Intensivierung der Qualitätssicherungs- bzw. Qualitätsmanagementmaßnahmen der Hochschulen führte zu einer stärkeren Fokussierung auf die Situation der Absolventinnen und Absolventen, fordert doch beispielsweise der Akkreditierungsrat in den Regeln für die Akkreditierung von Studiengängen u.a. „Untersuchungen (…) des Absolventenverbleibs“[1]. Die Befragungen der Absolventinnen und Absolventen nehmen entsprechend die ehemaligen Studierenden in den Blick, um (neben weiterem) zu erfahren, welcher Beschäftigung sie nachgehen und inwieweit das Studium aus eigener Perspektive zum Erfolg im Berufsleben beigetragen hat.

Im Jahr 2013 gaben fünf Universitäten des Landes den Anstoß für das Kooperationsprojekt „Baden-Württembergische Absolventenstudie“, seit dem Sommer 2017 nehmen alle neun baden-württembergischen Universitäten (vgl. Tab. 1) an dem Verbund teil. Die Hochschulen befragen ihre Absolventinnen und Absolventen mit dem Ziel der Gewinnung derjenigen Informationen, die die Regelkreise der jeweiligen Qualitätsmanagementsysteme erfordern. Dafür wird ein gemeinsam abgestimmtes Fragebogeninstrument genutzt; die Verantwortung für Fragebogenprogrammierung und Umfragedurchführung obliegt auch im Verbundprojekt weiterhin der jeweiligen Hochschule. Nach Abschluss der einzelnen Erhebungsphasen ermöglicht die Kooperation ein Benchmarking im baden-württembergischen Universitätsraum.

 

 

 

 

 

 

Tab. 1: Beteiligte Hochschulen der „Baden-Württembergischen Absolventenstudie“

Die Universität Freiburg befragt ihre Absolventinnen und Absolventen seit 2012. Verantwortlich für die Organisation ist die Abteilung Lehrentwicklung. Die vergangenen beiden Absolvent_innenbefragungen der Jahre 2012 und 2015 wurden in Zusammenarbeit mit dem INCHER (Kassel) durchgeführt. Zur Nutzung inhaltlicher und technischer Synergieeffekte sowie von Vergleichsdaten naher Hochschulstandorte partizipiert die Universität Freiburg seit diesem Jahr an der Absolventinnen- und Absolventenbefragung Baden-Württembergs. Dabei gilt es, Kernkriterien und für interne Qualitätssicherungsprozesse relevante Fragebogeninhalte aus den Vorjahren weiterzuführen und um den Mantelfragebogen des Verbunds zu ergänzen.

 

 

 

 

 

 

 

Abb. 1: Freiburger AbsolvEnte

Zu den zentralen Themen des Fragebogens gehören die Situation der Absolventinnen und Absolventen nach dem Studienabschluss sowie die derzeitige Beschäftigungssituation. Ebenfalls wird die Adäquanz von Studium und Beruf abgebildet. Darüber hinaus enthält der Fragebogen Aspekte zur retrospektiven Bewertung des Studiums. Es werden sowohl Fragen zur Ausstattung als auch zur Bewertung der Studienorganisation und zu den Lerninhalten gestellt. Dargelegt wird, wie zufrieden die Absolventinnen und Absolventen mit der Wahl ihres Studienfaches und mit ihrem Studium an der Universität Freiburg waren (vgl. Abb. 2).

 

 

 

Abb. 2: Zufriedenheit mit dem Studium (Quelle: Absolvent_innenbefragungen 2015 und 2012)

Im November 2017 ist – nun erstmals im baden-württembergischen Verbund – die aktuelle Erhebungswelle gestartet, die die Absolventinnen und Absolventen anspricht, die vor 1-1,5 Jahren das Studium abgeschlossen haben. Die Befragung wird bis Februar 2018 laufen. Zusätzlich und mit einem ähnlichen Zeitrahmen wird eine speziell entwickelte Befragung der Abbrecherinnen und Abbrecher bzw. der Studiengangswechslerinnen und -wechsler durchgeführt. Beide Erhebungen zählen neben der Befragung der Studierenden und der Studienanfängerinnen und Studienanfänger zu den Zentralen Befragungen der Universität Freiburg. Die Einladungen zur Teilnahme an den Befragungen erfolgen per Mail mit personalisiertem Zugangslink zur On-linebefragung. Die Fragebögen sind sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache abrufbar. Eine SSL-Verschlüsselung garantiert, dass die Onlineübertragung der Daten geschützt wird. Die Ergebnisse der Befragungen dürfen nur in anonymisierter Form veröffentlicht werden.

Weitere Informationen können der Homepage der Zentralen Befragungen entnommen werden (uni-freiburg.de/go/befragungen).

[1] Akkreditierungsrat (2013): Regeln für die Akkreditierung von Studiengängen und für die Systemakkreditierung, Drs. AR 20/2013, Bonn, S. 13.

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Es ist wieder da: Das neue Hochschuldidaktikprogramm ist online!

Montag, 13. November 2017 | Autor/in: und 

Auch im kommenden Jahr hat die Abteilung Hochschuldidaktik wieder ein thematisch breites Workshop-Programm auf die Beine gestellt. Neben beliebten „Dauerbrennern“ (wie Fit für die Lehre, Haus- und Abschlussarbeiten didaktisch gut anleiten und bewerten oder Die Stimme als Medium in der Lehre) sind einige neue Themen im Programm.
Seit dem 13.11.17 haben alle Lehrende der Universität Freiburg wieder die Möglichkeit, sich für Workshops anzumelden oder sogar in das akkreditierte Qualifizierungsprogramm „Baden-Württemberg-Zertifikat für Hochschuldidaktik“ einzusteigen.

Workshop für spezifische Zielgruppen

Unter der Perspektive, dass  Studiengangentwicklung ein fortlaufender Prozess der Evaluation, Reflexion und Optimierung ist, wird speziell ein Workshop für StudiendekanInnen und StudiengangskoordinatorInnen aufgabenunterstützend angeboten, der sich mit Kompetenzorientierter Curriculum- und Studiengangs(weiter)entwicklung beschäftigt.

Während Lehrende zu eher veranstaltungs- oder modulbezogenen Anliegen der Studierenden beraten, liegt der Fokus in Beratungskontexten der Studienfachberaterinnen und –berater oftmals auf einer übergeordneten Ebene, das Studium insgesamt betreffend. Auf welche Vielfalt von Anliegen Sie treffen, welche unterschiedlichsten Hintergründe in der Beratung berücksichtigt werden sollten, das ist Thema bei der Veranstaltung am 13.04.2018.

Studierende für Forschung begeistern und die eigene Lehre beforschen

Die Fähigkeit, komplexe, gesellschaftliche Herausforderungen zu lösen, setzt nachhaltige und zeitgemäße Lernprozesse der Studierenden voraus. Daher ist es besonders vorteilhaft, wenn sich Studierende während des Studiums mit Forschungsergebnissen, -methoden und –prozessen selbständig, aktiv und kooperativ auseinandersetzen. Im Workshop am 05.07.2018 lernen Sie Konzepte und Praxisbeispiele zu studentischen Forschungsprojekten und zur studentischen Partizipation in Forschungsprojekten kennen. Sie erhalten die Gelegenheit, ein eigenes Konzept nach didaktischen Grundsätzen zu planen oder auch weiterzuentwickeln. Wer weiß, vielleicht generieren Sie beim Workshop schon Ideen für ein IDA-Projekt?

Lehrende sind Forschende, Forschende in der eignen Disziplin. Aber auch die eigene Lehre kann (und sollte) beforscht werden. Gerade wenn (neue) didaktische Konzepte realisiert werden, kann deren Wirksamkeit anhand Ihrer Forschungsfrage in der eigenen Lehre überprüft werden. Als „Scholarship of teaching and learning“ ist dieser Ansatz gerade im angelsächsischen Bereich bekannt. Am 15.03.2018 haben Sie unter der Leitung von Prof. Dr. Ines Langemeyer die Gelegenheit, im kollegialen Austausch erste Ideen zur Beforschung Ihrer eigenen Lehre zu entwickeln.

Aktivierend Lehren in großen Gruppen – weiterhin eine Herausforderung?

Die Frage, wie man in möglichst viele Studierende zur Mitarbeit, zum Mitdenken und zum aktiven Lernen anregen kann, ist in der Lehre mit einer großen Gruppe von Studierenden deutlich komplexer. Zu diesem Thema gab es im April 2017 bereits im Rahmen des Hochschuldidaktik-Frühstück einen ersten Beitrag. Auf Grund der großen und positiven Resonanz wird das Thema im kommenden Jahr in einem ganztägigen Workshop umfassender bearbeitet.

Weitre Informationen und Anmeldung

In der Gesamtübersicht finden Sie alle Workshops, die im kommenden Jahr an der Universität Freiburg angeboten werden. Über die landesweite Programmseite können Sie sich dafür anmelden.

Wenn Sie konkrete Fragen haben oder sich nicht sicher sind, welches hochschuldidaktische Angebot für Sie das Richtige ist, dann zögern Sie nicht sich an uns zu wenden.

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Kompetenzprofil im Praxis-Check

Donnerstag, 2. November 2017 | Autor/in: und 

Das Zentrum für Schlüsselqualifikationen (ZfS) schlägt eine Brücke zwischen der regionalen Wirtschaft und Bachelor-Studierenden.

Studierende wissen oft nicht, in welchen Tätigkeits- und Berufsfeldern sie nach dem Studium arbeiten möchten – Unwissenheit und Unsicherheit sind groß, auch weil genauere Vorstellungen von der Zeit nach dem Studium fehlen. Dazu kommt, dass die Auseinandersetzung mit den eigenen Fähigkeiten, Stärken und Kompetenzen keine Selbstverständlichkeit darstellt, da diese in der akademischen Ausbildung nicht im Fokus steht. Wie motiviert man Studierende, sich mit den eigenen Kompetenzen auseinanderzusetzen und wie schafft man es, dass Studierende sich mit noch völlig unbekannten Berufsfeldern beschäftigen?

Mit der Lehrveranstaltung „Mein Kompetenzprofil im Praxis-Check“ hat das ZfS in Kooperation mit der IHK eine mögliche Antwort gefunden:

Studierende treffen auf Unternehmerpersönlichkeiten der Region und erhalten einen direkten Einblick in deren Arbeitsalltag. Im Dialog zwischen den Wirtschaftsvertreter*innen unterschiedlichster Branchen und den Studierenden wird deutlich, welche Kompetenzen im jeweiligen Arbeitsalltag tatsächlich gefordert werden. Die Reflexion der eigenen Kompetenzen und die Frage, wie diese weiter ausgebaut werden können, ermöglichen dann die Integration der gewonnenen Erkenntnisse in die individuelle Berufsplanung.

Die Veranstaltung wurde im WS 2016/17 erstmals realisiert und wird vom ZfS regelmäßig jedes Semester in Kooperation mit der IHK angeboten. Die ausgewählten Unternehmen variieren teilweise, eine ausgewogene Mischung bleibt jeweils erhalten, so dass für jeden Studiengang ein mögliches Berufsfeld dabei ist.

Aufbau der Lehrveranstaltung

In den Sitzungen mit den Unternehmensvertreter*innen erarbeiten sich die Studierenden zunächst einen systematischen Überblick über die jeweilige Branche und das Berufsfeld. Pro Termin wird ein Unternehmen beleuchtet, das zunächst durch eine Gruppe von Teilnehmer*innen vorgestellt wird. Für den Unternehmer*in ist dies aufschlussreich, spiegelt sich doch hierbei das Bild des eigenen Unternehmens in der Öffentlichkeit wieder. Dieses Bild zu vervollständigen bzw. zu korrigieren ist danach Aufgabe des/der Unternehmers*in. Ebenso veranschaulicht er/sie, welche Anforderungen, Einstiegswege und Kompetenzen in seinem/ihrem Unternehmen und dem jeweiligen Berufsfeld gefragt sind. Für alle Teilnehmenden besonders spannend sind die Berichte des/der Unternehmers/in über eigene Erfahrungen und Erlebnisse aus dem Arbeitsalltag sowie den eigenen Karrierepfad. Im Anschluss daran evaluieren die Teilnehmer*innen mit dem Unternehmer gemeinsam die geforderten Kompetenzen des jeweiligen Berufsfeldes.

Leistungen der Studierenden: das Lernportfolio

 

 

 

 

 

 

 

Das Kompetenzprofil ist bei dieser Veranstaltung der Ausgangspunkt aller Leistungen der Teilnehmer*innen. Nicht nur müssen sie sich selber einschätzen, sondern auch zwei Fremdeinschätzungen aus dem Freundes- und Bekanntenkreis einholen. Eine vergleichende Analyse gibt den Teilnehmer*innen dann ein Bild von sich selbst und ihren Stärken und (vermeintlichen) Schwächen. Dieses gegen die in der Arbeitswelt gefragten Fähigkeiten abzugleichen ist ein Meilenstein in der Veranstaltung (Soll-Ist-Vergleich).

Zielfindung

Der „Fahrplan für die berufliche Zukunft“ in Form eines Zielerreichungsplans wird im Anschluss an die Abschlussveranstaltung erstellt, um dann in das bereits erarbeitete Lernportfolio integriert zu werden. Die Studierenden erhalten von Seiten des ZfS jeweils ein Feedback für ihre Arbeit.

 

 

 

Begleitung über ILIAS

Die Lernplattform ILIAS ist ständiger Begleiter der Teilnehmenden während des gesamten Moduls. Hier reflektieren sie ihre Kompetenzen und vergleichen diese mit den Anforderungen der Unternehmen und kommunizieren miteinander außerhalb der Präsenztermine.

Feedback der Teilnehmer*innen

Soviel Einblick in die Praxis kombiniert mit der Reflexion der eigenen Kompetenzen hinsichtlich des späteren Berufseinstiegs kommt bei den Teilnehmenden gut an (siehe Video).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Veranstaltung im diesjährigen Wintersemester startet am 15. November 2017 und es gibt noch freie Plätze.

Hier geht´s zu weiteren Informationen und Anmeldung .

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Weiterbildung für Training und Gesundheitsförderung

Montag, 23. Oktober 2017 | Autor/in:

Die ersten Masterstudierenden des berufsbegleitenden Weiterbildungsmasters Interdisziplinäre Gesundheitsförderung sind am Start und bereiten sich auf anspruchsvolle Aufgaben im Gesundheitsmarkt vor. Anrechnungsoptionen für Absolventen einer externen Physiotherapie-Weiterbildung machen das modular aufgebaute Masterangebot besonders attraktiv.

Wer in Berufen der Gesundheitsförderung, Prävention oder Rehabilitation arbeitet und einen Bachelorabschluss besitzt, kann seit dem Wintersemester 2017/18 den berufsbegleitenden weiterbildenden Studiengang Master of Science Interdisziplinäre Gesundheitsförderung anstreben, den die Universität Freiburg in Kooperation mit der Hochschule Furtwangen im Blended learning-Format und gefördert vom Land Baden-Württemberg mit Hilfe des Europäischen Sozialfonds entwickelt hat. Ziel ist eine vertiefende Auseinandersetzung mit dem Berufsfeld Gesundheitsförderung und der dazugehörigen Forschung und Entwicklung. Das Besondere ist der modulare Aufbau des Programms. Die Präsenzphasen finden in Freiburg oder in Furtwangen statt. Während der Onlinephase liegt der Arbeitsaufwand bei fünf bis zehn Stunden pro Woche, wie immer abhängig von der jeweiligen Aufgabenstellung und der individuellen Lerngeschwindigkeit. Die aktuell drei Studierenden auf der Masterstufe haben gemeinsam mit Teilnehmenden, die sich für die Weiterbildungsabschlüsse entschieden hatten, in den vergangenen Semestern in Freiburg und Furtwangen bereits zwei Diplomas of Advanced Studies erfolgreich abgeschlossen und dabei die Neuromechanik der Bewegung, Gesundheitsdiagnostik, Gesundheitspsychologie und betriebliche Gesundheitsförderung studiert. Eine Teilnehmerin an den CAS möchte nun extern bei der Deutschen Gesellschaft für Orthopädische Manuelle Therapie die „Angewandte Orthopädische Manuelle Therapie“ als eine mehrjährige Weiterbildung absolvieren und Kompetenzen zur spezifischen Befragung, Beurteilung und Behandlung somatischer Dysfunktionen des Bewegungssystems für die Anwendung in der Medizin erwerben. Sie wird diese manualtherapeutische Praxis gezielt mit wissenschaftlicher Theoriebildung kombinieren, denn das OMT-Anrechnungs-Modul ist in den M.Sc.-Studiengang „Interdisziplinäre Gesundheitsförderung“ integriert. Es bietet somit die Möglichkeit, mit einer spezifischen Schwerpunktsetzung für das Arbeitsfeld Physiotherapie abzuschließen.

Auf der Masterstufe mit insgesamt 50 Credit Points setzen sich die Studierenden mit wissenschaftlichem Arbeiten auseinander, nehmen mit einem eigenen Beitrag an einer wissenschaftlichen Konferenz teil. Außerdem bearbeiten sie ein eigenes Forschungsprojekt und bereiten ihre Masterarbeit vor. Da die aktuellen Kandidatinnen und Kandidaten in Physiotherapie und betrieblichem Gesundheitsmanagement beruflich tätig sind, können sie bei der Auswahl der Forschungsthemen auf Anliegen ihres Arbeitsalltages zurückgreifen und bereiten sich mit dem Studium intensiv auf anspruchsvolle Führungs- und Konzeptionsaufgaben vor. Neben einem Bachelor in Physiotherapie sind auch Sportwissenschaft, ein pädagogischer Beruf oder die vielfältigen Gesundheitsfachberufe eine gute Ausgangsbasis um diesen Master zu absolvieren. Die Lehrenden beider Hochschulen aus Medizin, Ernährungs- und Sportwissenschaft tragen bewusst dazu bei, ein zukunftsweisendes Weiterbildungsprogramm mit bewegtem Leben zu erfüllen.

Kontakt und Beratung durch IGF-Koordinations-Team

Beate Steemann

Tel.: 0761/203-67459

E-Mail:beate.steemann@sport.uni-freiburg.de

Karen Markowski

Tel.: 07723/920 2676

E-Mail: markowski@hs-furtwangen.de

Links:

www.igf-studium.de

https://www.dgomt.de/omt

http://www.weiterbildung.uni-freiburg.de/wisswb

 

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