E-modules to hone your communicative skills for teaching in English

Dienstag, 22. Mai 2018 | Autor/in: und 

In this third of a four-part series on communicative skills for teaching in English, two e-modules dedicated to general language skills are introduced. The e-modules are available to teachers on the ILIAS Continuing Education and Open Educational Resources (OER) learning platform.

Do you speak Denglish or English?

Germans can be quite paranoid about how correct or natural their English sounds.  Well, the truth of the matter is, most students don’t really care as long as concepts are clearly explained and questions are dealt with in a transparent manner. Language errors occur (dropped s or mispronunciation) and generally pose no barrier to communication except for rare cases in which confusion can ensue (false friends). This e-module addresses some typical errors German speakers make in English with particular focus on vocabulary, pronunciation, and idiomatic language. By working through this e-module, you can learn about some typical Denglish ‘errors’ and even diagnose whether you have any tendencies towards Denglish.

Teaching in English – Prosody to enhance meaning and effect

This e-module looks at the notion of “it’s not what you say but HOW you say it”. The resources focus on emphasis, pausing, and intonation and how these prosodic features can enhance meaning and effect. Employing such interaction skills can help certain messages stand out better.

Beyond these e-modules

Request a classroom visit to receive expert feedback on the clarity of your language use for teaching in English with an international student body. If desired, a classroom visit can be followed up with one-on-one coaching sessions to fine-tune aspects of language use.

Be on the lookout next month when we delve into the role of writing in teaching, the last of our four-part series on communicative skills to enhance student learning in your English-taught class.

To find out more about other training options, visit our website or contact us at emi@sli.uni-freiburg.de or 203-8962.

Thema: News & Ausschreibungen | Schreiben Sie den ersten Kommentar

Studierendenvorschlagsbudget: Der Projektwettbewerb 2019 ist ausgeschrieben.

Freitag, 18. Mai 2018 | Autor/in:

Auch für das Jahr 2019 werden insgesamt 400.000€ des SVB als Wettbewerb für Projekte aus Studium und Lehre ausgeschrieben. Antragsberechtigt sind alle Angehörigen der Universität Freiburg. Die Einreichfrist ist am 15. Juni 2018. Die Ausschreibung dazu befindet sich hier: Ausschreibung Projektwettbewerb 2019. 

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des StuRa der Universität Freiburg.

Vorläufige Zuweisungsschreiben werden üblicherweise Ende Oktober versendet, sobald der StuRa über den Vergabevorschlag des SVB-Gremiums entschieden hat.

 

 

 

Thema: News & Ausschreibungen | Schreiben Sie den ersten Kommentar

Workshop: 20 Jahre Bologna-Prozess an der Université de Strasbourg

Mittwoch, 16. Mai 2018 | Autor/in:

Der Bologna-Prozess hat die Hochschullandschaft in Europa grundlegend verändert. Es ist ihm zweifellos gelungen, Universitäten in Europa, Professoren und Wissenschaftler sowie europäische Studierende zusammenzubringen.

Der Workshop, der am 18. Mai 2018 an der Université de Strasbourg veranstaltet wird, bietet Gelegenheit, die Rolle und die Auswirkungen des Bologna-Prozesses auf grenzüberschreitende Hochschulkooperationen zu untersuchen. Die Université de Strasbourg, die zusammen mit den Universitäten Basel, Freiburg, Haute-Alsace und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) den EVTZ Eucor – The European Campus gegründet haben, werden aus diesem Anlass Vertreter mehrerer Grenzuniversitäten begrüßen.

Das vollständige Programm finden Sie hier

Es wird eine deutsch-französische Simultanübersetzung organisiert.

Übersicht und Adresse:

20 Jahre Bologna-Prozess #EHEA2018

18. Mai 2018, 9-17 Uhr

Université de Strasbourg – Hörsaal des Institut de Science et de l’Ingénierie Supramoléculaires (ISIS)

8 allée Gaspard Monge

67083 Strasbourg

Dieser Workshop hat das Label „EHEA 2018 / Frankreich in Europa des Hochschulwesens“ durch den Ministère de l’Enseignement Supérieur, de la Recherche et de l’Innovation im Rahmen der Bologna-Konferenz erhalten, die in Paris vom 24.-25. Mai stattfinden wird.

 

Thema: News & Ausschreibungen | Schreiben Sie den ersten Kommentar

Von der Theorie in die Praxis: Wie beurteilen Lehramtsabsolvent_innen rückblickend ihr Studium?

Dienstag, 15. Mai 2018 | Autor/in: , und 

Die Befragung der Absolventinnen und Absolventen der Universität Freiburg findet in regelmäßigen Abständen statt, zuletzt im Herbst 2012, 2015 und 2017. Sie ermöglicht es, von ehemaligen Studierenden zu erfahren, wie die Beschäftigungssuche verlief, welche Beschäftigung derzeit ausgeübt wird und ob das Studium zum Erfolg im Berufsleben beigetragen hat. In diesem Artikel werden nun einige Ergebnisse von Lehramtsabsolvent_innen präsentiert.

Foto: Joachim Hirschfeld

An der Befragung der Absolvent_innen 2017 nahmen 113 ehemalige Lehramtsstudierende (Staatsexamen) teil. Dies entspricht einem Viertel aller angeschriebenen Lehramtsabsolvent_innen des Prüfungsjahrs 2016.

Für knapp 40 % der heutigen Lehramtsabsolvent_innen war das Profil ihres jeweiligen Studiengangs wichtig oder gar sehr wichtig für die Entscheidung, ein Studium genau an der Universität Freiburg aufzunehmen. Die Erwartungen der Lehramtsabsolvent_innen wurden offenkundig übertroffen, denn gut drei von vier sind aus heutiger Sicht zufrieden (55 %) oder sehr zufrieden (22 %) mit ihrem Studium an der Universität Freiburg.

Bezüglich der inhaltlichen Verknüpfungen zwischen den Lehrveranstaltungen aus den Fachwissenschaften, Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften weisen die Antworten der Lehramtsabsolvent_innen auf Verbesserungspotential hin. Mehrheitlich werden weder zwischen fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Studienanteilen noch zwischen Fachdidaktik und Bildungswissenschaft oder zwischen fach- und bildungswissenschaftlichen Veranstaltungen inhaltliche Verbindungen erkannt. Besonders die letztgenannte Verknüpfung zwischen Fachwissenschaften und Bildungswissenschaften wird hierbei kritisiert. Die Befragten bewerten die Vermittlung von Inhalten der fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Ausbildung für das 1. Hauptfach im Vergleich zum 2. Hauptfach als relevanter. Tendenziell schätzen die Befragungsteilnehmer_innen den Anteil an Fachdidaktik, Bildungswissenschaft und Schulpraxis im Studium als eher zu gering und den Anteil an Fachwissenschaft als eher zu hoch ein.

In der zusammenfassenden Betrachtung geben die Lehramtsabsolvent_innen an, dass die praxis- und berufsbezogenen Elemente des Studiums nur mäßig auf das Berufsleben vorbereiten. Dennoch ist eine deutliche Mehrheit der Lehramtsabsolvent_innen mit der beruflichen Situation, in der sie sich ca. ein Jahr bis anderthalb Jahre nach Studienabschluss befinden, zufrieden (siehe Grafik).

Es bleibt abzuwarten, wie sich die erste Abschlusskohorte des polyvalenten 2-Hauptfächer-Bachelor mit Lehramtsoption und anschließendem Master of Education bezüglich ihrer Zufriedenheit äußert. Die Reformierung des Lehramtsstudiums könnte Verbesserungen bezüglich der Vorbereitungen auf das Berufsleben mit sich bringen. Weitere Informationen zur Befragung der Absolventinnen und Absolventen 2017 finden Sie auf der Homepage (www.uni-freiburg.de/go/abs).

Thema: News & Ausschreibungen, Werkzeugkasten Lehrevaluation | Schreiben Sie den ersten Kommentar

Wieso brechen Studienanfänger_innen ihr Studium ab?

Montag, 7. Mai 2018 | Autor/in: , und 

Im Wintersemester 17/18 führte das Team der Zentralen Befragungen eine Umfrage unter den Exmatrikulierten (Studienabbrecher_innen, Hochschulwechsler_innen und Studienfachwechsler_innen) durch, in der die Studierenden unter anderem zu den Gründen des Abbruchs bzw. Wechsels sowie nach Verbesserungsmöglichkeiten seitens der Universität gefragt wurden. Somit sind die Zentralen Befragungen ein wichtiger Baustein des Qualitätsmanagementprozesses in Studium & Lehre an der Universität Freiburg.

Wer bricht das Studium ab?

Die Studieneingangsphase stellt sich bei vielen Studierenden als eine besonders wichtige Phase heraus, die den weiteren Studienverlauf besonders beeinflusst. Bachelorstudierende aus dem 1. und 2. Semester brechen nach der Zentralen Befragung häufiger ihr Studium ab als Bachelorstudierende aus höheren Semestern.

Daher folgt eine Auswahl der Ergebnisse der Zentralen Befragung des WS 17/18, die sich auf die Bachelorabbrecher_innen der ersten beiden Fachsemester (n = 53) konzentriert.

Woran kann es liegen, dass Studierende aus den ersten beiden Semestern das Studium abbrechen?

Zu den Hauptgründen des Studienabbruchs von Bachelorabbrecher_innen aus dem ersten und zweiten Semester zählen die persönlichen Gründe, wie Krankheit oder familiäre Gründe. Ebenfalls spielen die nicht erfüllten Erwartungen an das Studium und die fehlende Orientierung zum Studienbeginn eine Rolle. In diesem Zusammenhang werden ergänzend der fehlende Berufs- und Praxisbezug und der Wunsch nach mehr praktischer Tätigkeit im Curriculum als Grund für die Exmatrikulation in der Studieneingangsphase angegeben.

Sind Studierende, deren Eltern keinen Hochschulabschluss besitzen oder deren Eltern zugewandert sind, häufiger von der Exmatrikulation betroffen?

Foto: Sebastian Bender

Es lassen sich, bezogen auf die hier untersuchte Gruppe, keine Aussagen über den Bildungsabschluss der Eltern auf die Exmatrikulation der Studierenden ableiten. Studierende von Eltern mit einem Hochschulabschluss brechen zu gleichen Teilen ihr Studium ab wie Studierende von Eltern ohne Hochschulabschluss. Auch lassen sich, aufgrund der kleinen Fallzahl, keine Aussagen über Unterschiede bezüglich der Nationalität treffen.

Wie belastet fühlten sich die Studienanfänger_innen im Entscheidungsprozess für den Studienabbruch?

Den Entscheidungsprozess, der zum Abbruch des Studiums führte, empfinden die meisten Studienanfänger_innen der ersten beiden Semestern, als eine hohe Belastung. Bachelorabbrecher_innen aus den höheren Semestern bewerten die Entscheidung jedoch als noch belastender. Trotzdem geben die Bachelorabbrecher_innen im 1. und 2. Fachsemester insgesamt an, mit dem Studium an der Universität Freiburg zufrieden gewesen zu sein.

Was hätte die Universität tun können, um den Studienabbruch zu verhindern?

Foto: Sebastian Bender

Abbrecher_innen in den ersten zwei Semestern nennen eine strukturiertere Studieneingangsphase und bessere Möglichkeiten, sich im Vorfeld über das Studium informieren zu können, als wichtige Einflussfaktoren gegen die Entscheidung zum Abbruch. Ebenso sehen Studierende Potenzial bei jeglichen Beratungs- und Serviceangeboten der Universität Freiburg, das durch mehr Hilfsbereitschaft seitens der Mitarbeitenden und vereinfachte bürokratische Prozesse ausgeschöpft werden könnte. Jedoch fast die Hälfte der Befragten ist der Meinung, dass die Universität nichts hätte tun können, um ihre Entscheidung zu revidieren.

Wo finde ich weitere Informationen zu den Zentralen Befragungen?

Weitere Informationen zum Thema Zentrale Befragungen sowie den ausführlichen Ergebnisbericht der Befragung der Exmatrikulierten finden Sie auf der Homepage www.uni-freiburg.de/go/exma.

 

 

Thema: Werkzeugkasten Lehrevaluation | Schreiben Sie den ersten Kommentar

Das Teaching Analysis Poll für Lehrende in Lehramtsstudiengängen im Sommersemester 2018

Mittwoch, 2. Mai 2018 | Autor/in:

Ein Teaching Analysis Poll (TAP) ist ein Feedbackverfahren mit hochschuldidaktischer Begleitung. Das Verfahren unterstützt Sie bei der Selbstreflexion und kann als Anstoß für einen Austausch mit Ihren Studierenden über das Lernen und die Lehre in Ihrer Veranstaltung dienen. Während des Semesters erhalten Sie die Möglichkeit, eine leitfragengestützte Rückmeldung Ihrer Studierenden in Bezug auf positive Aspekte, Lernschwierigkeiten und inhaltliche Unklarheiten in Ihrer Lehrveranstaltung einzuholen, zu besprechen und ggf. Änderungen/Anpassungen vorzunehmen.

Im Vorfeld des Teaching Analysis Polls werden mit Ihnen gemeinsam Leitfragen für die Studierenden entwickelt, die während der TAP-Durchführung mit Studierenden in Kleingruppen bearbeitet werden. Dieser Prozess wird von einer Mitarbeiterin der Abteilung Hochschuldidaktik moderiert. Das Teaching Analysis Poll wird in der letzten halben Stunde einer Ihrer Lehrveranstaltungssitzungen durchgeführt. Daran anknüpfend werden gemeinsam mit Ihnen in einem reflexiven Rückmeldegespräch die gewonnen Ergebnisse betrachtet. Weitere Informationen zu diesem Verfahren erhalten Sie hier.

Anmeldung: Wenn Sie an der Durchführung eines Teaching Analysis Poll im Sommersemester 2018 Interesse haben, füllen Sie bitte das Anmeldeformular aus und schicken Sie es per E-Mail an
 Rochelle Alsleben-Borrozzino.

Thema: News & Ausschreibungen | Schreiben Sie den ersten Kommentar

Vom Studium zum Arbeitsmarkt: Wie gut sind die Absolvent_innen dafür vorbereitet?

Montag, 30. April 2018 | Autor/in: , und 

Foto: Linda Kratschmayr

Die Befragung der Absolventinnen und Absolventen der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg findet in regelmäßigen Abständen statt, zuletzt im Herbst 2017. Alle Absolvent_innen, die im Wintersemester 2015/16 oder im Sommersemester 2016 ihren Abschluss gemacht haben, wurden zu der Befragung eingeladen. Die zentralen Aspekte der Befragung waren die derzeitigen Tätigkeiten und Berufe der ehemaligen Studierenden und deren Rückblick auf das Studium.

Die Befragung der Absolvent_innen der Universität Freiburg ist Teil des Kooperationsprojektes „Baden-Württembergische Absolventenstudie“, welches 2013 durch die Initiative von fünf Universitäten des Landes angestoßen wurde. Der eingesetzte Fragenbogen wurde in enger Kooperation aller an der „Baden-Württembergische Absolventenstudie“ beteiligten Hochschulen entwickelt. Die Befragungsergebnisse werden an der Universität Freiburg für interne Akkreditierungsverfahren und gesamtuniversitäre sowie fachspezifische Qualitätsmanagementprozesse genutzt. Ein Gesamtbild über die Studienzufriedenheit kann erst in Kombination mit anderen Erhebungen, wie zum Bespiel die Befragung der Studierenden oder der Exmatrikulierten im „Student-Life-Cycle“ entstehen.

Die Befragung 2017 fand online statt. Der Fragebogen konnte in deutscher und englischer Sprache abgerufen werden. Die Absolvent_innen wurden per E-Mail angeschrieben. Von 3618 erfolgreich kontaktierten Absolventen und Absolventinnen haben insgesamt 972 daran teilgenommen. Der Rücklauf beträgt damit 26,8 %.

Die Befragung zeigt überwiegend positive Ergebnisse. Die Mehrheit der ehemaligen Studierenden ist mit ihrem Studium zufrieden.

Abb. 1: Befragung der Absolvent_innen 2017 (Zufriedenheit mit dem Studium insgesamt)

Die meisten Absolventinnen und Absolventen haben bereits den Weg in die Berufstätigkeit gefunden. Zwei Drittel von denjenigen, die berufstätig sind, haben eine reguläre Beschäftigung. Sie betrachten ihr Studium im Rückblick als gute Vorbereitung auf das Berufsleben. Und auch wenn niemals sämtliche im Studium erworbenen Kompetenzen Eingang in den Beruf finden, verwenden über die Hälfte der Absolventinnen und Absolventen ihre Studienkenntnisse in nennenswertem Umfang zur Bewältigung ihrer beruflichen Arbeitsaufgaben. Eine relative Mehrheit der Absolvent_innen ist im Bereich Wissenschaft und Forschung tätig.

Foto: Dhruv Khattar

Kompetenzen wie selbständiges Arbeiten, Kommunikations-, Problemlösungs-, Organisationsfähigkeit und die Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen, werden in der derzeitigen Tätigkeit der ehemaligen Studierende in hohem Maße gefordert. Gerade hinsichtlich des selbständigen Arbeitens stellen die Absolvent_innen der Universität ein sehr gutes Zeugnis aus, fast neun von zehn Befragten geben an, über diese Kompetenz bei Studienabschluss zu verfügen. Für Problemlösung, Organisation und Kommunikation gilt das jeweils für bemerkenswerte drei Viertel.

 

Als Hochschule kommt zudem der Vermittlung von Wissen größte Bedeutung zu. Hier äußern die befragten Absolvent_innen jeweils mit deutlichen Mehrheiten, nach Abschluss des Studiums sowohl über ein breites Grundlagenwissen als auch über spezielles Fachwissen und Kenntnisse wissenschaftlicher Methoden zu verfügen.

Abb. 2: Befragung der Absolvent_innen 2017 („Wenn Sie – rückblickend – noch einmal die freie Wahl hätten, würden Sie…“)

Erfreulich ist, dass ein Großteil der Absolvent_innen nochmals die Universität Freiburg wählen würde, wenn sie erneut die Wahl eines Studiums hätten. Fast die Hälfte der Absolvent_innen hat nach ihrem Abschluss im Jahr 2016 ein weiteres Studium aufgenommen, davon hat sich jede_r Zweite nochmals für die Universität Freiburg entschieden.

Dies sind ausgewählte Ergebnissen der Befragung der Absolventinnen und Absolventen 2017. Aufschlussreiche Antworten auf viele weitere interessante Fragen sowie zur Demographie der Befragten finden Sie im Gesamtbericht der Befragung. Auf der Homepage des Teams der Zentralen Befragungen sind zudem die Ergebnisse aus den Vorjahren sowie Berichte auf Fachebene abrufbar.

Im weiteren Verlauf werden die Ergebnisse der Befragung den Fakultäten, den Studiendekan_innen, den zentralen Einheiten und dem STURA vorgestellt, um auf Verbesserungspotentiale in den einzelnen Fachbereichen/Zentralen Einheiten aufmerksam zu machen. Die Interpretation der Ergebnisse liegt bewusst bei den Serviceeinheiten und Fächern direkt.

Thema: Werkzeugkasten Lehrevaluation | Schreiben Sie den ersten Kommentar

Zukunftswerkstatt „Leitbild des Lernens und Lehrens“ am 17. Mai 2018, 9-13 Uhr

Mittwoch, 25. April 2018 | Autor/in:

Was ist gute Lehre? Die Frage klingt simpel, die Antwort ist jedoch komplex, berührt sie doch viele verschiedene Aspekte, die universitäre Lehr- und Lernkulturen ausmachen.

Gemeinsam wollen wir uns diesen Aspekten widmen und ein Leitbild des Lernens und Lehrens entwickeln, das Studierenden und Lehrenden als Orientierung dient und die Bildungsziele unsere Institution abbildet.

Die Zukunftswerkstatt am 17. Mai von 9-13 Uhr im 6. OG des Rektorats bietet den Raum in Kleingruppen das Leitbilds des Lernens und Lehrens zu erarbeiten. Dabei  werden wir uns auf die Vorarbeiten der vergangenen Zukunftswerkstätten (z.B. 2016 zu strategischen Zielen und Qualitätsstandards in Studium und Lehre), der aktuellen Strategieprozesse in den Fakultäten sowie des Arbeitskreises Lehre stützen.

Machen Sie mit und melden Sie sich hier an! Wir freuen uns auf den Input von Studierenden, Lehrenden, Verwaltungsmitarbeitenden und alle anderen Mitglieder der Universität. Anmeldeschluss ist der 07.05.2018. Bitte beachten Sie: Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt.

Im Anschluss an die Zukunftswerkstatt findet die Diskussionsveranstaltung Gute Forschung oder Gute Lehre – ist beides möglich? von 14:00 – 16:00 Uhr ebenfalls im Rektorat, 6 OG, statt. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Über Forschung, Lehre und Karrierewege – Zukunftsperspektiven der Universität Freiburg“, die sich kritisch mit der Exzellenzstrategie auseinandersetzt.

Thema: News & Ausschreibungen | Schreiben Sie den ersten Kommentar

Digitalisierung der Lehre an der Universität Freiburg: Bestandsaufnahme und Ausblick

Dienstag, 24. April 2018 | Autor/in: , und 

In 2017 führte die Abteilung E-Learning im Rechenzentrum im Auftrag der Prorektorin für Studium und Lehre, Prof. Dr. Besters-Dilger, unter Studierenden (n= 1298) und Lehrenden (n= 117) eine Online-Befragung zu E-Learning an der Universität Freiburg durch. Erhoben wurden die aktuelle Nutzung, der wahrgenommene Mehrwert, die Motivation für E-Learning sowie die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung der Lehre in den Präsenzstudiengängen. Zudem wurden in den einzelnen Fakultäten strukturierte Interviews u.a. mit Studiendekan*innen (n=22) geführt. Dieser Blogartikel fasst die Ergebnisse der Evaluation zusammen und gibt einen Ausblick auf ein Maßnahmenpaket in den Jahren 2018 – 2020. Darüberhinaus lädt die Prorektorin für Lehre zu einem „Praxistag der digitalen Lehre“ am 03.07.2018 ein.

Aktuelle Nutzung von E-Learning in Präsenzstudiengängen

Fragt man Studierende und Lehrende an der Universität Freiburg nach dem Einsatz von E-Learning in Lehrveranstaltungen, so wird zuerst und von fast allen die Lernplattform ILIAS genannt. Nahezu jede*r Student*in kommt im Laufe des Studium mit ILIAS in Berührung (s. Abb. 1).

Abb. 1: Antworten der Studierenden zur Nutzung von E-Learning-Systemen in ihrem Studium (n = 1298).

Die Plattform wird überwiegend zur Bereitstellung von Literatur, Lernmaterialien und Aufgabenblättern sowie für organisatorische Prozesse wie die Vergabe bzw. Abgabe von Hausarbeiten verwendet. Studierende und Lehrende sprechen diesem Nutzungsszenario einen hohen Mehrwert zu (gestrichelte Linie in Abb. 2).

Abb. 2: Angaben von Lehrenden und Studierenden zur Nutzungsintensität  und dem gesehenen Mehrwert von Online-Werkzeugen zur Bereitstellung von Lernmaterial (links) und zur Elektronischen Dokumentenabgabe (rechts).

Knapp 70% der teilnehmenden Studierenden gaben an, im Zuge ihres Studiums bereits mit Vorlesungsaufzeichnungen gelernt zu haben, wobei es fakultätsbezogen deutliche Unterschiede in der Nutzungsintensität gibt (siehe Abb. 3, links): In der Technischen Fakultät wie in der Medizin, Biologie, Umwelt und Natürliche Ressourcen sowie Chemie und Pharmazie werden Vorlesungsaufzeichnungen recht häufig eingesetzt. Insgesamt weniger zum Einsatz kommen andere videobasierte Lernmaterialien wie Screen- oder Podcasts, animierte Erklärvideos (siehe Abb. 3, rechts). Auch hier finden sich fakultätsspezifisch unterschiedliche Nutzungshäufigkeiten. Die Bereitstellung von videobasiertem Lernmaterial geschieht weitgehend über die Lernplattform ILIAS und in Zusammenspiel mit dem zentralen Universitäts-Videoportal (VIMP) oder öffentlichen Videoportalen wie YouTube oder Vimeo. Dabei ist festzustellen, dass der gesehene Mehrwert bei allen Fakultäten deutlich höher als die derzeitige Nutzung ist.

Abb. 3: Angaben von Lehrenden  und Studierenden zur Nutzungsintensität und dem gesehenen Mehrwert von  Vorlesungsaufzeichnungen (links) und videobasiertem Lehrmaterial (rechts).

Gesamtuniversitär wenig verbreitet sind bisher automatisierte Feedbackmechanismen (wie E-Tests, Abb. 4, rechts) oder kompetenzorientierte Prüfungsformate (wie E-Portfolios, siehe Abb. 4, links). Beiden wird allerdings ebenfalls ein deutlicher Mehrwert zugeschrieben.

Abb. 4: Angaben von Lehrenden und Studierenden zur Nutzungsintensität und dem gesehenen Mehrwert von E-Portfolios (links) und Elektronischen Wissenstests (rechts).

Viele Studierende greifen im Studium auf universitätsexterne Werkzeuge und Plattformen zurück, so z.B. auf Angebote von Google und Facebook (55%) oder externe Cloud-Dienste wie OneDrive oder Dropbox (62%). Auch die Lehrenden experimentieren für die Gestaltung ihrer Lehre teilweise mit der Nutzung externer Dienste (24%) wie Cloudsysteme oder Skype (s. Abb. 1).

Insgesamt setzen die teilnehmenden Lehrenden ihre Lehre durchschnittlich zu 35% mittels E-Learning-Inhalten um. Dies deckt sich mit der Einschätzung der Studierenden (38%). Zwei Drittel der Studierenden sind mit dem momentanen E-Learning-Einsatz zufrieden (66,7%). Allerdings ist der gesehene Mehrwert bei allen abgefragten E-Learning-Werkzeugen teils deutlich höher als der tatsächliche Einsatz.

Einstellungen und Wünsche zu E-Learning

Fragt man die Studierenden und Lehrenden nach den Vorteilen von E-Learning, werden u.a. orts- und zeitunabhängiges, selbstgesteuertes Lernen, einfachere Verfügbarkeit von Lernmaterialen und individuelle Anpassung an unterschiedliche Lerntypen genannt. Studierende halten E-Learning ergänzend zur Präsenzlehre zur Vor-und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen für sinnvoll. Sie wünschen sich vor allem dauerhaft abrufbare Vorlesungsaufzeichnungen, Livestreams oder Podcasts sowie eine bessere digitale Verfügbarkeit von Literatur über die zentrale Lernplattform ILIAS. Des Weiteren würden sie gerne häufiger Tests, Übungen oder Quizzes über ILIAS durchführen. Einen Ersatz von Vorlesungen durch ein netzbasiertes Selbststudium lehnen sie jedoch mehrheitlich ab. Sie befürchten hier einen Rückgang der sozialen Kontakte zu den KommilitonInnen und Lehrenden.
Lehrende wünschen sich vor allem mehr praktische Unterstützung bei der Realisierung von didaktisch fundierten E-Learning-Formaten sowie bei der Medienproduktion, eine bessere technische Ausstattung sowie zeitliche und finanzielle Anreize bzw. Ressourcen, z. B. eine Anrechnung des Zeitaufwandes auf das Lehrdeputat. Mehrfach wurde genannt, dass die Digitalisierung der Lehre in eine klare Hochschulstrategie eingebunden werden muss. Die Interviewparter*innen in den Fakultäten unterstützten zum Großteil diese Forderungen.

Zusammenfassung

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Digitalisierung der Lehre, hinsichtlich organisatorischer Prozesse an der Universität Freiburg bereits weit fortgeschritten ist. Das didaktische Potenzial begleitender digitaler Lehrformate wird jedoch in den Präsenzstudiengängen bisher nicht ausgeschöpft.
Abgesehen von einigen sehr guten Leuchtturmprojekten, durchgeführt im Rahmen von Projektförderungen oder von einzelnen, hochmotivierten Lehrenden, u.a. Teilnehmende des E-Learning Qualifizierungsprogramms, wird E-Learning derzeit kaum mit dem klaren Ziel einer erhöhten Flexibilisierung des Studium, zur Unterstützung der Heterogenität der Studierenden oder zur Förderung von selbstgesteuertem Lernen eingesetzt. Es gibt bisher auch nur eine geringe Anzahl zielgerichteter Angebote zur Unterstützung der Studieneingangsphase. Hierbei fehlt es den Lehrenden vor allem an zeitlichen und materiellen Ressourcen sowie an praktischen Unterstützungsstrukturen, die zur Erarbeitung von sinnvollen didaktischen Szenarien notwendig sind. Es ist noch Luft nach oben, die innovativ und kreativ gefüllt werden soll.

Maßnahmen zur Unterstützung von Lehrenden und Studierenden 2018 – 2020

Das Rektorat der Universität Freiburg hat auf Initiative der Prorektorin Prof. Dr. Besters-Dilger 155.000€ für Maßnahmen zur Förderung der Digitalisierung der Lehre in den Jahren 2018-2020 zur Verfügung gestellt. Schwerpunkte der Förderung liegen auf unterstützenden Maßnahmen in der  Studieneingangsphase in Bachelorstudiengängen, der Unterstützung von Lehrenden und dem Ausbau der technischen Infrastruktur zur Umsetzung digitaler Blended-Learning-Szenarien, Aufzeichnung und Übertragung von Vorlesungen und zur Förderung studentischer Lerngruppen.

Am 3. Juli 2018 wird ein Praxistag Digitale Lehre im Paulussaal stattfinden, auf dem neben Impulsreferaten zu bereits bestehenden digitalen Lehrformaten auch die bestehenden Unterstützungsstrukturen, sowie Beratungseinrichtungen und die verfügbare Infrastruktur vorgestellt werden. Lehrende und Studierende sind eingeladen, sich mit Beiträgen am Praxistag zu beteiligen (zum Call for Participation).

Thema: News & Ausschreibungen | Schreiben Sie den ersten Kommentar

Ars Legendi Preis 2018 – Innovatives Prüfen

Montag, 23. April 2018 | Autor/in:

Zum bereits 13. Mal loben der Stifterverband und die Hochschulrektorenkonferenz den mit 50 000 € dotierten Ars Legendi Preis für exzellente Hochschullehre aus.

In diesem Jahr dreht sich alles um das Thema „Innovatives Prüfen“: Gefragt sind Lehrende, die Prüfungssituationen didaktisch so aufbereiten, dass sie integraler Bestandteil eines kompetenzorientierten Lern- und Lehrprozesses sind. Die Preisträgerin oder der Preisträger passt die Prüfungsformate dem Studiengang, seinen Inhalten und seinen Kompetenzziele an und gestaltet diese für die Studierenden transparent und nachzuvollziehbar.

Der Preis wird an einen Wissenschaftler oder eine Wissenschaftlerin – ggf. auch stellvertretend für ein Team – vergeben,  dessen oder deren innovative Prüfungsdidaktik außerdem zur Gestaltung und Weiterentwicklung des Studiengangs und der Hochschullehre im Allgemeinen beiträgt.

Vorschläge für die Ausschreibung können von Fakultäten, Fachbereichen und Fachschaften bis zum Bewerbungsschluss am 29. Juni 2018 eingereicht werden. Auch Eigenbewerbungen sind zulässig.

Alle wichtigen Informationen finden Sie auf der Seite des Stifterverbands.

Thema: News & Ausschreibungen | Schreiben Sie den ersten Kommentar